Den Rebels steht ein heißes Wochenende bevorStuttgart Rebels

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Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht die Brisanz: Zwischen dem Tabellenletzten und dem zu den Play-off-Spielen berechtigten vierten Platz liegen gerade mal vier Punkte. Will man also in der Endabrechnung über dem Strich stehen, muss dieses Wochenende alles in die Waagschale geworfen werden.

Doch zunächst muss die Heimaufgabe gegen Zweibrücken gelöst werden. Mit den Hornets haben die Rebels nämlich noch eine Rechnung offen, denn die 5:6-Niederlage in der Fremde war alles andere als unvermeidbar und durch aus Stuttgarter Sicht einseitige Entscheidungen der Spielleitung begünstigt: Fünf Treffer in Überzahl brachten die Pfälzer schließlich auf die Siegerstraße.

Damit die Revanche gelingt, sollten die Zielfernrohre scharf gestellt werden, denn die Gäste müssen auf ihren langjährigen Hexer im Tor, Steven Teucke, verzichten, der verletzungsbedingt längere Zeit ausfallen wird. Der Teucke-Ersatzschlussmann Oliver Derigs musste die letzten drei Spiele insgesamt 28 Mal hinter sich greifen. Demgegenüber stehen allerdings 18 erzielte Treffer. Dies zeigt deutlich die Chance und die Gefahr zugleich, die in diesem Spiel sitzt.

Die Rebels dürften also gewarnt sein und nicht im Hurra-Stil agieren. Im Gegenteil, es gilt die Kreise der Zweibrückener Top-Stürmer Lukas Srnka und Miroslav Hantak genauestens im Auge zu behalten. Exakt diese beiden liegen nicht umsonst in der Wertung der Regionalliga Südwest auf Platz zwei (Srnka) und drei (Hantak) der Liga-Topscorer. Ein Wiedersehen gibt es am Freitag noch mit dem ehemaligen Stuttgarter Spieler Ralf „Pille“ Wolf, dessen Dienste sich die Gäste vor geraumer Zeit sichern konnten.

In der Franz-Siegel-Eishalle zu Freiburg kommt es einen Tag später um 18.15 Uhr zu einem weiteren „Entscheidungsspiel“ um die Play-offs. Dieses Spiel wird aber noch unberechenbarer. Die Freiburger Junioren spielen um 14 Uhr in Schwenningen und die Oberliga-Truppe des EHC ist samstags spielfrei. Was im Umkehrschluss bedeuten kann, dass plötzlich einige Spieler aus der dritten Liga mit am Start sein können, oder auch nicht.

Freiburgs Coach Ritthaler ist also nicht zu beneiden. Fast jedes Wochenende mit wechselndem Personal anzutreten, ist einer soliden Vorbereitung nicht zuträglich. Im letzten Spiel waren die Breisgauer trotz allem auswärts bei den Hornets Zweibrücken mit 8:4 erfolgreich, was das Dilemma unterstreicht: Je nach Zusammensetzung fallen die Ergebnisse aus.

Wenn man in die Play-Offs kommen will, sind solche Spiele der Schlüssel dazu. Als gutes Omen kann das Rebels-Heimspiel gegen die Freiburger gewertet werden, als man nach heftiger Gegenwehr letztlich verdient mit 5:2 gewonnen hat. Allerdings gegen eine Freiburger Rumpftruppe.

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