Dämpfer für die Stuttgart Rebels beim Heimauftakt„Torwarttor“ für die Mad Dogs Mannheim

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Das Spiel begann sehr zerfahren, man tastete sich gegenseitig ab und bis zum ersten Torschuss auf eines der beiden Gehäuse sollten sage und schreibe fünf Minuten vergehen. Der Führungstreffer der Gäste durch Silvio Bruno in der achten Spielminute fiel dann auch eher überraschend. Die Rebels bemühten sich nun, das Heft in die Hand zu nehmen, konnten sich auch ein leichtes Übergewicht erarbeiten und nach dem Ausgleichstreffer durch Patrick Eisele in der 14. Minute das Spiel deutlich bestimmen. Die kalte Dusche kam allerdings dreizehn Sekunden vor Drittelende in Form eines weiteren Mannheimer Gegentreffers durch Artem Klein.

Auch im zweiten Spielabschnitt sollte sich am Spielverlauf nichts ändern. Stuttgart zwar bemüht, aber ohne Durchschlagskraft; die Mad Dogs wie gewohnt sehr defensiv eingestellt und auf Kontermöglichkeiten hoffend. Auch der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer durch Maximilian Strehle sollte nicht zur Initialzündung für die Rebels werden. Stattdessen konnte erneut Bruno bei einem der eher raren Gästeangriffe die Scheibe im Stuttgarter Gehäuse unterbringen.

Noch waren also 20 Minuten Zeit, dem Spiel eine entscheidende Wendung zu geben. Der Abwehr-Beton der Gäste blieb für die Rebellen allerdings weiterhin undurchdringlich. Nur ein kleiner Faustkampf sorgte für kurzzeitige Abwechslung, Marc Brenner von den Mad Dogs wurde für den Cut an Michal Bakos Stirn mit einer Matchstrafe belegt. Als Jannis Ersel schließlich zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers sein Tor verlies, sollte auch dieser Versuch nach hinten losgehen – in Form des entscheidenden vierten Gästetreffers. Ein Rückpass von Patrick Eisele, eigentlich für den Verteidiger bestimmt, fand seinen Weg ins verwaiste Tor der Rebels. Da Eigentore im Eishockey nicht existieren, wurde der Treffer dem Mannheimer Goalie Julian Haas zugesprochen, der als letzter Mannheimer Spieler den Puck berührt hatte. Trotz dieser Niederlage wurde die Mannschaft von den recht zahlreich erschienenen Zuschauern mit aufmunterndem Applaus verabschiedet. Nun gilt es, dieses Spiel möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen, um es am kommenden Samstag gegen den EV Ravensburg wieder besser zu machen.

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