Comeback von Thomas Ower und Sieg der SERC Fire Wings4:2 für Schwenningen

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Vor der Begegnung, die rund 100 Eishockey-Fans sehen wollten, konnte der SERC eine erfreuliche Personalie vermelden: nach mehreren Stationen im Profieishockey ist Torhütereigengewächs Thomas Ower zurück in Schwenningen. Gegen Mannheim teilte er sich die Einsatzzeit mit Uli Kohler. Auf dem Eis waren den Schwenningern die jüngsten Niederlagen deutlich anzumerken. Gegen den technisch limitierten, aber laufstarken und kampfbetont auftretenden Gast aus der Adler-Heimat, ließ sich der Mannschaft von Matthias Kloiber auf deren zerfahrene Spielweise ein. Kaum einmal war etwas vom spielerischen Potential, das bei den Fire Wings zweifellos vorhanden ist, zu sehen. Die Gäste gingen in der 11. Minute, einmal mehr bei Schwenninger Unterzahl, nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Danach erhöhten die Fire Wings die Schlagzahl. Simon Schlenker, Denis Matic, Stefan Thome und Stefan Schäfer vergaben der Reihe nach beste Chancen zum Ausgleich. Nach der ersten Pause fanden die Fire Wings besser ins Spiel, ohne dass der Wiederstand der Kurpfälzer nachließ. In der 24. Minute schickte Mike Soccio mit einem Traumpass seinen Sturmkollegen Dominik Deuring auf die Reise, der allein auf den Mannheimer Torhüter zusteuerte und diesem keine Abwehrmöglichkeit ließ. Der Ausgleich gab den Gastgebern sichtlich Auftrieb und nur drei Minuten nach dem 1:1 schoss Marcel Thome die Blau-Weißen mit 2:1 in Führung. Kurz darauf feierte Torhüter Thomas Ower sein Comeback und konnte sich gleich in mehreren Situationen als sicherer Rückhalt auszeichnen. Zum Schlussabschnitt kam Mannheim wacher aus der Kabine und konnte schon in der 43. Minute zum 2:2 ausgleichen. Ohne von einem Eishockey-Leckerbissen sprechen zu können, entwickelte sich eine spannende Partie, in der zunächst hüben wie drüben die Torhüter im Blickpunkt standen. In der 56. Minute blieb es dem auffälligsten SERC-Akteur, Dominik Deuring, vorbehalten, aus einer unübersichtlichen Situation den Puck zum 3:2 ins Mannheimer Gehäuse zu befördern. Eineinhalb Minute vor Schluss nahm der Gästetrainer den Torhüter vom Eis. Eine Strafzeit gegen die Fire Wings brachte den Gästen einen Sechs-gegen-Vier-Vorteil. Doch die Fire Wings zeigten starke Nerven, bugsierten den Puck aus der Gefahrenzone und Marcel Thome machte mit seinem zweiten Treffer zum 4:2 den Sack zu. Die Fire Wings konnten sich mit diesem wichtigen Erfolg am Tabellenende von Mannheim und Stuttgart etwas distanzieren und können wieder optimistischer in Richtung Tabellenmittelfeld blicken.

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