Bisons deklassieren Stuttgart1. CfR Pforzheim

Bisons deklassieren StuttgartBisons deklassieren Stuttgart
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Die Partie begann zunächst etwas zerfahren, man hatte das Gefühl, dass die Bisons die Niederlage bei den Mad Dogs Mannheim noch nicht ganz verdaut hatten. Die Durchschlagskraft fehlte den Hausherren, obwohl sie bereits nach 43 Sekunden in Überzahl waren. Anders die Gäste aus der Landeshauptstadt, sie nutzten die erste sich bietende Chance per Konter zum 0:1 (4.). Die Bisons versuchten Druck auf das Gehäuse der Stuttgarter aufzubauen, doch immer wieder scheiterten sie an Daniel Blankenburg. Nach etwas mehr als neun Minuten, musste sich Pforzheim in Unterzahl beweisen, nachdem Sergej Wittmann auf der Strafbank Platznehmen musste. Nach nur neun Sekunden war Momme Rickmers per Konter in Unterzahl zum 1:1-Ausgleich erfolgreich (10.). Das Spiel war im ersten Drittel auf mäßigem Niveau, in der Schlussphase wurde es bedingt durch Strafzeiten auf beiden Seiten etwas hektischer. Kurz vor der ersten Sirene stellte Vladimir Viller im Powerplay auf 2:1 (20.).

Die Bisons kamen druckvoll aus der Kabine. In Überzahl traf erneut Vladimir Viller zum 3:1 (23.). Kurz nach dem Treffer musste Alex Thomas auf der Strafbank Platznehmen und die kleinen Rebels versuchten im Powerplay den Anschluss zu erzielen. Doch gefährlicher und erfolgreicher waren die Bisons, denn Sergej Wittmann konnte mit einem weiteren Unterzahltor auf 4:1 erhöhen (24.). Stuttgarts Trainer nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Spieler wieder auf die Erfolgsspur zu lenken. Doch Stuttgart kam fast nicht mehr vor das Gehäuse von Daniel Scheck, die Bisons schnürten die Gäste in ihrem eigenen Drittel ein und Payton Schaefer schloss einen sehenswerten Angriff zum 5:1 ab (25.). Die Cracks um Trainer Ken Filbey spielten selbst bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis Powerplay und ließen den Gästen kaum noch Zeit zum Durchschnaufen. Peter Gorel nutzte diese Überlegenheit zum 6:1 (34.) aus. Anschließend wechselten die Schwaben den Torhüter und Daniel Blankenburg machte für Jean-Pierre Oesterle Platz. Sergej Wittmann erzielte etwa drei Minuten später das 7:1 (37.). Mit dieser Vorentscheidung ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Bisons zunächst den Vorsprung, ohne selbst in Gefahr zu geraten. In der 46. Minute war es dann Vladimir Viller, der mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel auf 8:1 erhöhen konnte. Keine Minute später konnte Payton Schaefer auf 9:1 stellen. Die Fans wollten das nächste Tor und skandierten: „Nur noch eins“. Doch nun schlichen sich bei den Bisons leichte Fehler ein und so konnten auch die Schwaben wieder den Weg zurück in die Offensive finden. Zunächst traf Jonas Mauch zum 2:9 (49.) und wenig später war Daniel Kolev erfolgreich (3:9/52.). Nun waren die Bisons wieder offensiver und wollten unbedingt das zehnte Tor erzielen. Zunächst scheiterten sie an Oesterle, doch Maxim Schein konnte den vielumjubelten Treffer zum 10:3 in die Maschen setzen (55.). Vier Minuten vor dem Ende sprachen die Schiedsrichter eine Strafe gegen Alex Thomas aus; dieser war mit der Entscheidung nicht einverstanden und reklamierte. Der Schiedsrichter sprach zunächst zwei Zehn-Minuten-Strafen aus, doch auch beim Gang in die Kabine blieb er nicht ruhig, so dass die Schiedsrichter obendrauf noch eine Matchstrafe gegen ihn aussprachen. Da auch mit Vladimir Viller ein weiterer Bison auf die Strafbank musste, riskierten die Gäste alles und nahmen den Goalie zu Gunsten einen weiteren Feldspielers vom Eis und konnten so ein 6:3-Powerplay aufziehen. Doch die beste Torchance in dieser Phase hatten die Bisons als die Scheibe nur knapp am leeren Tor vorbeiging (58.). Am Ende blieb es beim verdienten 10:3-Erfolg der Bisons.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, werden die Bisons ein Freundschaftsspiel gegen den Regionalligisten EV Ravensburg 1b bestreiten. Spielbeginn in der heimischen St.-Maur-Halle ist um 20 Uhr.


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