6:2-Arbeitssieg gegen kampfstarke RebellenErfolg für die Eisbären Heilbronn

Marc Oppenländer machte mit dem Tor zum 4:1 alles klar. (Foto: Thomas Kircher)Marc Oppenländer machte mit dem Tor zum 4:1 alles klar. (Foto: Thomas Kircher)
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Die Rebellen aus der Landeshauptstadt rutschten dagegen durch die Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Mad Dogs Mannheim in Eppelheim erstmals überhaupt auf den letzten Platz ab.

Die Begegnung begann relativ zäh, und die Eisbären taten sich fast schon traditionell schwer mit der defensiv ausgerichteten Spielweise der Gäste. Torhüter Markus Nachtmann, der diesmal den Vorzug vor Patrick Seeger erhalten hatte, bekam in den ersten zehn Minuten relativ wenig zu tun. Doch dann kam die 15. Spielminute. Der Routinier wehrte einen Schuss von Patrick Eisele mit dem Oberkörper ab – den Nachschuss versenkte Arthur Gross zum 0:1.

Schlimmer als das Gegentor wog jedoch die Erkenntnis, dass sich der erste Schuss irgendwie einen Weg an Nachtmanns Schutzausrüstung vorbei gebahnt hatte und knapp unterhalb des Schlüsselbeins sehr schmerzhaft eingeschlagen war. Der 41-Jährige konnte das Spiel nicht fortsetzen und musste für Patrick Seeger Platz machen. Dieser war dann noch keine 20 Sekunden auf dem Eis, als die Eisbären zurückschlugen. Daniel Steinke gleich zum 1:1 aus.

Der mittlere Spielabschnitt startete mit einem Pfostenschuss der Gäste, doch dann konnten die Eisbären ihre technische Überlegenheit auch in Tore ummünzen. Stefan Schrimpf (24.), Igor Filobok (26.) und Marc Oppenländer (33.) schossen bis zur zweiten Pause einen sicheren 4:1-Vorsprung heraus.

Die letzten Zweifel an einem Sieg des Vizemeisters beseitigte in der 44. Minute Daniel Steinke mit seinem zweiten Treffer zum 5:1, dem Felix Kollmar nach 52 Minuten das 6:1 folgen ließ. Der Stuttgarter Treffer zum 6:2 Sekunden vor dem Spielende bedeutete nur noch Ergebniskosmetik.

Trainer Sascha Bernhardt zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden. „Das war eine starke Mannschaftsleistung gegen einen Gegner, der über 60 Minuten gekämpft und uns das Leben ziemlich schwer gemacht hat“, so der Eisbären-Coach, der während des Spiels neben Nachtmann auch noch Arno Metz mit einem Pferdekuss am Oberschenkel verlor.

Am kommenden Wochenende müssen die Eisbären gleich zweimal innerhalb von 23 Stunden antreten. Am Samstag gastieren sie zum 19 Uhr zum Spitzenspiel in der Bietigheimer Egetrans-Arena, bevor am Sonntag um 18 Uhr der EV Ravensburg sein Gastspiel in Heilbronn geben wird.

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