Zug nun ganz vorneWechselspiele in der NLA

Der EV Zug im Duell mit den Langnau Tigers. (Foto: Imago)Der EV Zug im Duell mit den Langnau Tigers. (Foto: Imago)
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Allerdings ist der Vorsprung knapp. Zürich hat lediglich das schlechtere Torverhältnis, Lausanne liegt ganze zwei Punkte zurück. Ansonsten gab es marginale Änderungen. Servette Genf tauschte mit Davos und liegt jetzt wieder innerhalb der Play-off-Gruppe und Ambri konnte mit Langnau ebenfalls tauschen und die rote Laterne abgeben.

HC Lugano – EHC Biel 3:1 (2:0, 0:0, 1:1)

Dreimal ließen sich die Bieler überraschen, gaben Furrer (8.), Reuille (13.) und Martensson (43.) freies Schussfeld und Keeper Hiller war jeweils machtlos. Haas (54.) durfte wenigstens noch den Ehrentreffer erzielen.

HC Lausanne – HC Ambri-Piotta  4:1 (0:0, 1:1, 3:0)

Ambri wehrte sich verzweifelt, ging gar durch Fuchs (25.) in Front. Mieville (35.) glich im Powerplay aus und einer toller Ablenker von Froideveaux (53.) nach Schuss von Genazzi brachte die verdiente HCL-Führung. Antonietti (57.) und Pesonen in das leere Tor erhöhten auf 4:1.

EHC Kloten – EHC Biel   6:4 (2:2, 1:1, 3:1)

Tag der offenen Tür in Kloten. Pedretti (3.) brachte Biel in Führung, Hollenstein glich fast im Anschluss aus. Rajala (9.) schaffte das 1:2, Praplan (16.) das 2:2. Sanguenietti (24.) brachte erstmals Kloten in Führung, Earl (28.) konnte ausgleichen. Die Entscheidung dann ab der 50. Minute. Zunächst Hollenstein (51.), dann Santala (53.) schossen die Flughafenstädter zum 5:3. Biel gab nicht auf, verkürzte durch Micflikier (59.) auf 5:4. Ein Empty-Net-Goal in der 60. Minute von Santala bedeutete schließlich den Endstand.

HC Fribourg – HC Ambri-Piotta 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) n.V.

Superschneller Start der Fribourger. Zweimal innerhalb von drei Minuten wird der Torschütze, einmal Mottet (5.) und einmal Cervenka (8.) von rechts bedient und darf mutterseelenalleine einschießen. Ambri kommt durch Collenberg (30.) und Fuchs (43.) zurück, holt sich durch die Verlängerung einen Punkt, muss aber das 2:3 durch Sprunger (62.) akzeptieren.

HC Davos – HC Lausanne  4:1 (1:1, 3:0, 0:0)

Ausgeglichenes Spiel, das der Underdog durch einen Dreierpack im Mitteldrittel entschied. Zunächst schoss Herren (6.) das 0:1, dann glich Lindgren (7.) aus. Schneller Start des HCD im Mitteldrittel mit dem 2:1 von Egli (22.). Simion (33.) und Portmann (36.) machten das 4:1 klar.

HC Lugano – EV Zug 4:3 (2:2, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.

Unglaubliches Spiel von Lugano. Zug war feldüberlegen (47:25 Schüsse) und der HCL schoss ein Zaubertor nach dem anderen, wie z.B. Morini (4.) im Fallen, Martensson (6.) per Handgelenk diagonal von der blauen Linie oder Bertaggia (35.), in dem er einen Kracher von Hirschi perfekt ablenkte.

SC Bern – SC Langnau Tigers  4:1(3:1, 1:0, 0:0)

Bereits nach zehn Minuten war die Entscheidung durch. Berns Untersander (1.) schoss das 1:0, Berger (5.) glich aus und praktisch im Gegenzug fiel schon das 2:1 durch Plüss (6.). Das 3:1 von Arcobello (9.) nahm Langnau die Lust und der SCB durfte das Spiel verwalten, verwöhnte seine Fans mit dem frühen 4:1 von Plüss (22.).

EV Zug – HC Lugano 5:0 (3:0, 1:0, 1:0)

Ein Doppelschlag von Lammer innerhalb von 13 Sekunden in der 16. Minute gab dem Spiel die entscheidenden Richtung. Holden erhöhte auf 3:0 (20.), Klingberg (23.) auf 4:0 und Fabian Schnyder (59.) war das 5:0 vorenthalten.

EHC Biel – EHC Kloten 3:4 (2:2, 0:1, 1:0, 0:1) n.V.

Ausgerechnet Drew Shore (Kloten), zuletzt nicht gerade als Torjäger aufgefallen, entschied die Partie. Er schoss Tor Nr. 1 für Kloten zum 0:1 (1.) und den Treffer zum 3:4 in der 63. Minute. Zwischenzeitlich trafen für Biel Micflikier (12.), Lüthi (13.) und Rajala (53.), für Kloten noch Gähler (12.) und Leone (37.).

HC Lausanne – HC Davos 8:1 (4:0, 3:0, 1:1)

Lausanne in Galaform, ließ dem HCD keine Chance. Froideveaux (2.) war der Erste, dann folgten nacheinander Genazzi (11., 15.), In-Albion (19.), Pesonen (28., 36.), Ledin (38.) und schließlich Jeffrey (44.). Davos Ambühl (57.) versaute Lausannes Keeper Huet den Shutout. Die Vorstellung sahen 6.211 Zuschauer.

Servette Genf – Zürcher SC Lions 4:5 (1:1, 2:1, 1:2, 0:1) n.V.

Dreimal ging Genf in Führung (Romy, 5., Loeffel, 22., Rubin, 40.), erhöhte sogar auf 4:2 (Rubin, 52.), aber es reichte nicht. Der ZSC glich erst aus (Baltisberger, 6. und Suter, 34.), reichte einen Doppelschlag mit Ausgleich (Herzog, 56. und Wick, 57.) nach und Baltisberger setzte dem Ganzen mit dem 4:5 in der 62. Minute die Krönung auf.

HC Ambri-Piotta – HC Fribourg  1:2 (0:0, 1:1, 0:1)

Leichte optische Überlegenheit der Tessiner, aber wenn das Tor nicht getroffen wird, geht es halt nach hinten los. Mauldin schoss den HCF in der 23. Minute in Führung. Monnet glich in der 39. Minute aus, den Siegtreffer markierte Cervenka für Fribourg in der 48. Minute.

SC Langnau Tigers – SC Bern  4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Sie können doch noch siegen. Vorne sensationell Moggi (1.) mit Blitzstart, Berger (34.), Elo (38.) und di Domenico (57.) und hinten Keeper Punnenovs mit 100% Fangquote bei 34 Schüssen auf seinen Kasten.

Zürcher SC Lions – Servette Genf  5:1 (1:0, 4:1, 0:0)

9.100 Zuschauer sahen zwei überlegene Drittel ihrer Lions. Trachsler (17.) konnte als erster die frankophone Wand überwinden. Zwar glich Jacquemet (24.) aus aber dann kam der ZSC in Fahrt. Shannon (27.) bei 5:3-Überzahl und in der gleichen Strafphase noch Wick (28.) machten aus dem 1:1 ein 3:1. Der Star des Tages, Roman Wick, erhöhte im Alleingang in der 37. Und 39. Minute noch auf 5:1. Genf wehrte sich zwar verzweifelt im dritten Drittel, aber die ZSC-Wand mit Keeper Flüeler hatte keine Probleme, die Angriffswellen abzuwehren.

EHC Kloten – HC Lausanne 4:5 (1:1, 2:1, 1:2, 0:1) n.V.

In einem ausgeglichenen Spiel ein glücklicher Erfolg der Gäste. Zunächst war Kloten stark, dann war das Match ausgeglichen, zum Ende dominierte Lausanne. Den Erfolg machte Genazzi bereits nach 43 Sekunden in der Verlängerung klar.

HC Davos – EHC Biel 5:2 (1:1, 3:1, 1:0)

Davos, vom 1:8 in Debakel in Lausanne noch geschockt, bekam gleich nach 30 Sekunden das 0:1 von Haas eingeschenkt und brauchte daraufhin 12 Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Lindgren (13.) gelang der Ausgleich, Suter (29.) schickte die 4.100 Fans noch einmal in Angstzustände aber der Druck des HCD wurde immer stärker und schließlich schossen Kousal (35.), Corvi (38.), Jörg (39.) und Schneeberger (45.) die notwendigen Tore zum verdienten Sieg.

HC Ambri-Piotta – SC Bern 1:4 (1:0, 0:1, 0:3)

Auch die Tessiner zeigten sich dem Meister ebenbürtig, waren optisch mindestens zwei Drittel gleichwertig, schossen aber nur ein Tor. Monnets 1:0 nach 19 Minuten war zu wenig. Bern antwortete mit dem Ausgleich im zweiten Drittel von Lasch (33.), schoss schnell nach Beginn des dritten Drittels die Führung raus (Lasch 43.) und besiegelte die HCA-Heimniederlage durch weitere Tore von Ness (50.) und Plüss (58.).

HC Fribourg – HC Lugano 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)

Die 5.800 Fans erkannten ihre Mannschaft nicht wieder. Lugano hatte kaum eine Chance und der Gästekeeper Merzlikin brauchte eine Galaform, um nur ein Gegentor (Mauldin; 8.) zu kassieren. Cervenka erhöhte verdient im zweiten Drittel (24.) auf 2:0, aber Hofmann (26.) schaffte den Anschluss. Sprungers 3:1 in der 46. brachte Sicherheit, und das 4:1 von Abplanalp (57.) die endgültige Entscheidung. Klasen (60.) zum 4:2 und Ritola (60.) betrieben noch Ergebniskorrekturen.

Zürcher SC Lions – EV Zug 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) n.P.

Ein echtes Spitzenspiel, ab der 20. Minute. Davor war der EVZ nur ein Spielball des ZSC, schaffte sage und schreibe einen einzigen Torschuss in zwanzig Minuten. DA sich aber Keeper Stephan in Länderspielform präsentierte, stand es immer noch 0:0. Suter konnte Stephan dann in der 38. Minute überwinden aber der Finne Alatalo glich in der 48. Minute für die immer stärker spielenden Zuger aus. Im Penaltyschießen zeigte sich dann ZSC-Keeper Flüeler in Topform, parierte alle Gästeversuche, während für den ZSC Baltisberger und Wick trafen.

SC Langnau Tigers – Servette Genf 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Riesiger Jubel im Emmental. Endlich hielt die heimische Defensive dem Gästedruck stand. Moggi (30.) und Kuonen (50.) trafen bei einem Gegentor von Mercier (38.).

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