WM-Splitter: enttäuschende Zuschauerzahlen und Yashins Allüren

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Als verdient wurde die 1:2-Schlappe der Gastgeber gegen die Slowakei gewertet. “Schweden schoss und schoss im letzten Drittel, aber der Abschluss war merkbar zahm”, so “Aftonbladet” in seiner heutigen Ausgabe. Dass das Heimteam im zweiten Drittel überhaupt im Spiel blieb, wurde allgemein der guten Leistung von Goalie Tommy Salo zugeordnet. Lediglich 5.744 Zuschauer verfolgten das Fiasko aus schwedischer Sicht. “Das war richtig peinlich”, so “Aftonbladet” weiter, “diejenigen, die sich am meisten bemerkbar machten, waren die Finnen. Sie hielten steinhart zur Slowakei.” Am schlechtesten bei Tre Kronor fühlte sich Kim Johnsson. Der Verteidiger kam erst gestern aus Philadelphia an und wurde sofort von Verbandskapitän (wie die Nationaltrainer in Schweden heißen) Hardy Nilsson aufgestellt. Er bekam völlig unbedrängt die Scheibe von Daniel Tjärnqvist zugespielt, schaute hoch und passte trotzdem genau auf den völlig freistehenden Slowaken-Star Miroslav Satan. Dieser überwand Tommy Salo nach 47;46 min. und sorgte somit für den zwischenzeitlichen Ausgleich. “Das war ganz schlecht von mir”, gab selbstkritisch der “Flyer” zu.

Man redet jetzt schon von einem Publikumsflop. Bei der letzten WM in Schweden vor sieben Jahren waren alle Partien von Tre Kronor ausverkauft, heutzutage noch nicht eines. Und der Minusrekord wurde gestern mit 5.744 zumeist angesäuerten Fans erreicht. “Ich rechne jedoch mit ausverkauften Häusern gegen die Ukraine und Finnland”, so Schwedens Verbandspräsident Rickard Fagerlund.

Erstaunliches trug sich bei den Russen zu. Da die New York Islanders aus den Play-offs in der NHL ausgeschieden sind, ist Superstar Alexej Jaschin frei. Doch er erbat sich die Würde eines Kapitäns aus. “Is´ nich´, haben wir schon”, war die Antwort der russischen Verbandsverantwortlichen. Da verzichtete Jaschin auf eine Anreise nach Schweden.

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