WM-Splitter

3:2-Sieg gegen Lettland! Moral schlug bessere Technik3:2-Sieg gegen Lettland! Moral schlug bessere Technik
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Grosse Erleichterung bei den Schweizern nach dem heutigen 5:1-Sieg über Japan. Coach Ralph Krueger, dessen Vertrag immerhin noch bis 2006 gültig ist: "Was ich in den letzten 24 Stunden durchgemacht haben, kann ich nicht beschreiben. Als die Japaner in Führung gingen, dachte ich, dass dieser Stand, wie gegen die Deutschen, nicht am Ende des Drittels noch Gültigkeit besitzt. Mir fiel ein Stein vom Herzen, dass JJ (gemeint ist Kapitän Jean-Jacques Aeschlimann) noch in den ersten 20 Minuten ausglich." Doch dann war wieder der alte Krueger zu hören, der nach vorn schaut und kanadisch geprägten Optimismus vertritt. "Jetzt ziehen wir um nach Hause. Denn Martin Gerber als Torwart von Karlstad sagte uns, dass Karlstad hinter uns stehen wird. Wir haben jetzt in der Zwischenrunde drei Heimspiele und haben die Hoffnung auf eine Teilnahme am Viertelfinale noch lange nicht aufgegeben."


Stimmen nach dem Spiel Deutschland - Tschechien.


Christian Ehrhoff: "Wir haben versucht, definitiv zu stehen, aber die Tschechen haben eiskalt unsere Fehler bestraft. Prima, dass wir drei Tore in Überzahl geschossen haben. Mit meinem neuen Partner Jan Benda habe ich mich vorher abgestimmt. Wir hatten mit einem ganz engen Spiel gerechnet und hätten sogar mit Glück gewinnen können. Die Manschaft hat jedenfalls Charakter gezeigt. Ich freue mich auf meinen neuen Krefelder Teamkameraden Robert Müller. Er hat uns die Arbeit erleichtert, weil er auch gut mitspielt. Unser Ziel ist, dass wir uns in den Top Acht etablieren. Trotz allem: die Enttäuschung über die Niederlage überwiegt."


Dennis Seidenberg: "Wir wollten zwar so wenig Tore wie möglich kassieren. Das ist uns heute nicht gelungen. Spielerisch haben wir uns bereits jetzt schon im Verlauf des Turniers verbessert, obgleich wir sieben Treffer quittieren mussten. Was wir erwarten: Wir haben vor der WM in Köln gezeigt, dass wir die Amis schlagen können. Dass ich als junger Spieler zu denen gehörte, die gegen Ende des Matches noch auf dem Eis waren, zeigt, dass Herr Zach uns Youngsters Vertrauen schenkt. Es macht jedenfalls eine Menge Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen. Wir sind in der Offensive stärker geworden."


Andreas Morczinietz: "An Offensivkraft haben wir ohne Zweifel zugelegt. Aber mit fünf geschossenen Toren muss man eigentlich gewinnen. Das war das Negative an unserem Spiel gegen den amtierenden Weltmeister."

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