WM 2006: Letten sind früh fertig

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Die Arbeiten für die Konstruktion der Arena in Lettlands Hauptstadt Riga für die 2006er IIHF-WM

wird im nächsten September 2004 beginnen. Man rechnet allgemein mit der Fertigstellung der Halle

im Spätherbst nächsten Jahres, also fünf bis sechs Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft. Diese

Informationen wurden dem Weltverband IIHF während einer Zusammenkunft am gestrigen 4.

August sowohl von einer estnischen Baufirma als auch von der kanadischen Beraterfirma SCI

übermittelt. Diese beiden Firmen sind die Hauptbauträger des Projektes. Die Riga Arena dürfte ein

Kapazität von 12.000 Plätzen erreichen, von denen 10.000 Sitzplätze sind. Daneben gibt es die schon

zur Standardausrüstung gehörenden Geschäfts- und Privatsuites, Restaurants und Bars. “Wir sind

sehr zufrieden mit dem, was wir gesehen haben”, sagte IIHF-General Sekretär Jan-Ake Edvinsson.

“Das Gebäude in Riga wird ein Kunstwerk werden, bestückt mit allem, was man braucht, um eine

WM zu organisieren. Wir sind außerordentlich glücklich über den Zeitplan. Die führenden Baufirmen

haben garantiert, dass mit der Konstruktion in diesem September begonnen und dass die Dauer bis

zur Fertigstellung zwischen zwölf und 14 Monaten betragen wird”, so Edvinsson weiter. Am 1. Juli

wurde von der IIHF nach einer Zeit der Ungewissheit wegen einer eventuellen Verspätung mit dem

Baubeginn Lettland endgültig die Zusage zur Ausrichtung der WM 2006 erteilt. Es wird das erste

Mal sein, dass das baltische Land das größte und wichtigste IIHF-Turnier, das 70. in seiner

Geschichte, ausrichtet. Riga, dessen Historie im Jahre 1201 beginnt, hat rund 800,000 Einwohner.

Der Zeitplan für die WM steht noch aus. Die zweite Arena steht in Skonto (was zum Stadtgebiet

Rigas gehört), wo die vorhandene Halle umgebaut wird. Sie bietet dann 6.000 Zuschauern Platz.

Diese WM beginnt zwei Monate nach den Olympischen Winterspielen im italienischen Turin und

folgt dem 2005-er Turnier in den österreichischen Städten Wien und Innsbruck. Russland mit den

Städten Moskau und St. Petersburg ist Gastgeber 2007, während ein Jahr später die kanadischen

Städte Quebec City und Halifax diese Rolle übernehmen. Schließlich ruft für das Jahr 2009 die

Schweiz (Zürich und Bern) die “Eishockey-Jugend” der Welt.

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