Wechselt Jaromir Jágr im Sommer zu Sparta Prag? Spekulationen um Zukunft des Superstars

Um die Zukunft von Jaromir Jágr ranken sich wilde Gerüchte - vielleicht bleibt er aber auch einfach in Kladno. (dpa/picture alliance)Um die Zukunft von Jaromir Jágr ranken sich wilde Gerüchte - vielleicht bleibt er aber auch einfach in Kladno. (dpa/picture alliance)
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Dem scheinbar endlosen Buch „Der alte Mann und der Puck“ wird wohl auch in der kommenden Saison – wie auch immer sie aussehen mag – ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Nur der Name steht noch nicht fest. Jüngster Titelvorschlag: Sparta Prag! Der Club, bei dem Ex-Nationaltrainer Uwe Krupp in der vergangenen Saison seinen Hut als Cheftrainer nehmen musste, scheint einigen tschechischen Medienberichten zufolge an der Verpflichtung der Eishockey-Ikone interessiert zu sein.

Prompt folgten natürlich die Dementis der Verantwortlichen. Ein Sparta-Sprecher wird sinngemäß zitiert: „Letzte Woche sollte Jaromír für Třinec spielen, diese Woche für Sparta. Wir sind gespannt, für welchen Extra-League-Club er nächste Woche spielen wird.“ Damit dürfte er nicht allein stehen.

Leader und Nationalheld mit ungewisser Zukunft

Denn dieser Mann ist einfach ein Großereignis: zuvorderst natürlich einer der „Greatest Of All Times“ in diesem Sport, der in seiner einzigartigen Karriere kaum eine Trophäe ausgelassen hat und beispielsweise Mitglied im elitären Triple Gold Cold, dem etwa 30 Spieler - und Coach Mike Babcock – angehören, die in ihrer Karriere Stanley Cup-Champion, Weltmeister und Olympiasieger wurden. Zudem ist er ein Charakterkopf, ein Leader mit unglaublichen Charisma – und vielleicht auch einem nicht ganz kleinen Ego.

Ob nun Sparta oder Třinec, es wird auf jeden Fall spannend, wo Jágr im nächsten Jahr auf das Eis gehen wird. Andere Spekulationen gehen auch in die Richtung, dass er seinem Heimatclub Kladno treu bleibt, dessen Präsident und Finanzier er bekanntermaßen ist.

Kladno oder Prag - oder beides?

Dagegen spricht jedoch eine Äußerung Jágrs nach dem Aufstieg Kladnos im vergangenen Jahr, dass er nicht noch ein Jahr in der zweithöchsten tschechischen Spielklasse – bei seinen Fähigkeiten für ihn wohl so eine Art Vollkontakt-Hobbyliga – hätte zubringen wollen. Nach dem direkten Wiederabstieg seiner „Ritter“ würde dies gegen einen Verblieb in der mittelböhmischen Industriestadt sprechen.

Eine ganz wilde Variante findet sich ebenfalls in den Web-Weiten: Demnach soll er in Kladno bleiben, aber die Heimspiele für Sparta bestreiten. Womöglich ein Übersetzungsfehler – aber Fakt ist auch: Wenn jemand so einen Wahnsinns-Deal durchziehen kann, dann die ewige Nummer 68.

Sparta hätte dann wahrscheinlich eine Stadionauslastung von rund 125 Prozent, wenn, ja wenn, in der nächsten Spielzeit überhaupt Fans in die Arenen pilgern können, um ihren Nationalhelden auf dem Eis zu bewundern. Ob in Kladno, Prag oder wo auch immer.

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