Was die Topteams gemeinsam haben: Das blaue Auge!Schweizer NLA

Was die Topteams gemeinsam haben: Das blaue Auge!Was die Topteams gemeinsam haben: Das blaue Auge!
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Nach drei schnellen Erfolgen in der Anfangsphase der Play-off-Viertelfinalrunde  schlugen die Bieler mit Glück und Können zurück und brachten dem Meister und Nachbarn drei Niederlagen in Folge bei. Diese Aufholjagd aber muss eine Menge Kraft gekostet haben, denn im siebten Spiel, vor der selbstverständlichen Kulisse von 6.700 Fans, hatten die Fribourger mit den Bielern keine Probleme.  Der Spieler des Tages Simon Gamache (2), Sebastian Schilt, Andrey Bykov und Cedric Botter brachten die Hausherren schon bis zur Hälfte des Spieles mit 5:0 in Führung. Eric Beaudoin durfte zwar in der 38. Minute das Bieler Ehrentor schießen, den Schlusspunkt setzte jedoch Simon Gamache. Gamache traf damit in sieben Spielen sechs Mal und dürfte für das Halbfinale kein unwesentlicher Faktor für die Gotterons sein.

Ebenfalls relativ klar machte es der SC Bern mit Servette Genf. Die Hauptstädter lagen nach vier Spielen bereits mit 1:3 in Rückstand, gewannen jedoch gegen die nervenschwachen Genfer die nächsten beiden Partien und die siebte Begegnung vor 17.131 Fans klar mit 4:1. Byron Ritchie brachte Bern mit 1:0 (10.) in Führung, Martin Plüss (22.), Geoff Kinrade (36.) und Michael Loichat (37.) erhöhten auf 4:0. Das Ehrentor von Juraj Simek (53.) war nur noch für die Statistik wichtig. Entscheidend für den klaren Erfolg war auch das starke Powerplay des SCB, dem gleich drei Tore in diesen Phasen gelangen.

Ebenfalls mit 1:3 nach vier Partien lag der Meister aus Zürich gegen den HC Davos zurück und gewann noch mit 4:3 die Serie. 11.200 Fans im Hallenstadion sahen ein ausgeglichenes erstes Drittel, das 0:0 endete. Im Mittelabschnitt sorgte dann der ZSC für klare Verhältnisse. Der finnische Rechtsaußen Mikko Lehtonen, zum Saisonabschluss noch vom KHL-Ligisten Sewerstal Tscherepowez gewechselt, traf in der 31. Minute zum 1:0. Drei Sekunden vor Drittelende überwand Andreas Ambühl  den HCD-Keeper Leonardo Genoni zum 2:0 und versetzte damit den Graubündnern den Todesstoß.

Favorit Nr. 4, der EV Zug, lag nur mit 1:2 gegen den HC Lugano zurück, gewann die beiden nächsten Partien mit 4:3 und 5:3 und hatte in der Resega von Lugano den ersten Matchpuck. Dieser konnte beim 1:2 nicht verwandelt werden und so waren die 7.015 Fans in der Bossard-Arena gespannt, ob ihr Team die Nervenkraft behalten würde. Das 1:0 von Björn Christen (7.) konnte der Kanada-Ukrainer Charles Linglet (30.) noch kontern, aber dann war es mit der Tessiner Herrlichkeit vorbei. Domenico Pittis (33.) und Reto Suri (43.) besorgten die Tore zum 2:1 und 3:1 und als HCL-Coach Larry Huras seinen Keeper Michael Flückiger vom Eis nahm, besorgte der 23jährige Nachwuchsstar vom EVZ, Reto Suri auch noch das Tor zum Endstand.

Weiter geht es nun am 19. März mit dem Play-off-Halbfinale. Bern trifft auf Zug, Fribourg auf Zürich. In den Play-downs muss am gleichen Abend Rapperswil gegen Langnau spielen.

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