Vladimir Yurzinov: Der Mann der nie lacht wird 65

Vladimir Yurzinov: Der Mann der nie lacht wird 65Vladimir Yurzinov: Der Mann der nie lacht wird 65
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Man hat ihn noch nie lachen sehen, diesen Vladimir Vladimirovitch Yurzinov, einen der besten Eishockey-Trainer unserer Zeit. Dabei hätte er nach vielen Erfolgen als Spieler und Trainer oft Grund dazu gehabt. Er wurde am 20. Februar 1940 geboren und begann seine Eishockeykarriere in Moskau. Mit 17 Jahren kam als Stürmer in das Ligateam von Dynamo Moskau. In 489 Spielen brachte er es in 15 Jahren auf 240 Tore für das Team der sowjetischen Miliz. Mit 21 Jahren wurde er von Schleifer Anatoli Tarasov in das UdSSR-Nationalteam berufen. In 53 Länderspielen trug er das Trikot der Roten Sputniks. Er wurde zweimal Welt- und Europameister (1963,1969) und gewann 1961 mit der Sbornaja die WM-Bronzemedaille. 1972 durfte er ins Ausland und agierte zwei Jahre im finnischen Klub KooVee Tampere als Spielertrainer. Aus Finnland zurück, übernahm er das Traineramt bei Dynamo Moskau (1974-79) und coachte dann neun Jahre Dynamo Riga. 1989 kam er zu Dynamo Moskau zurück und gewann mit seinen Dynamos dreimal die Meisterschaft.

Er wurde in seiner Heimat „Tarasov II“ genannt und war ein furchterregender Schleifer. 1992 ging er wieder nach Finnland und gewann mit TPS Turku zwei Meistertitel. 1999 bis 2004 übernahm er dann in der Schweiz den EHC Kloten, Im Dezember 2004 wurde er gefeuert, weil einige Cracks die raue Gangart des Russen nicht mitmachen wollten. Im Kreis der Sbornaja, wie man die Nationalmannschaft noch heute nennt, war er viele Jahre tätig. Von 1979 bis 1987 und noch einmal bei Olympia 1992 war er Co-Trainer von Viktor Tichonov. In dieser Zeit gewann die Sbornaja fünf WM-Titel und zwei Olympische Goldmedaillen. 1997 wurde er als Nachfolger von Igor Dmitriev Cheftrainer der Nationalmannschaft, trat aber nach dem blamablen fünften Platz bei der WM 1998 zurück. Zuletzt war er bei der WM 2004 in Prag als Co-Trainer von Viktor Tichonov zu Sbornaja zurückgekehrt. Nach dem Drama von Prag wurden beide „abgelöst“. Kein schönes Geburtstagsgeschenk machte ihm Sohn Vladimir Yurzinov jun. Er wurde gerade als Trainer beim russischen Ligateam Chimik Woskresensk entlassen. (Horst Eckert - Foto: hockeyfans.ch)

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