Viertelfinalspiel mit höchster Wahrscheinlichkeit gegen Schweden

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Vor einem Jahr war der Aufsteiger in die Elitegruppe der weltbesten Eishockey-Nationen in aller Munde, als er sich mit Hilfe der Unterstützung von den Rängen mit begeisterndem Auftritt in die Herzen der Fans und unter die besten Acht spielte. Dann kam der Höhepunkt im Jahre 2002, als Deutschland wieder auftrumpfte, die mit einer Vielzahl von NHL-Spielern angetretenen Teams wie die Slowakei und Lettland sowie Österreich auf die hinteren Plätze der Qualifikationsgruppe verwies und in die Finalrunde der Besten einzog. In dieser Finalrunde zog sich das Team von Hans Zach gegen die ausschließlich mit NHL-Stars bespickten Teams wie Kanada und USA, aber auch gegen den Titelverteidiger Tschechische Republik und gegen die Schweden gut aus der Affäre, auch wenn es Niederlagen gab. Mit dem fünften Rang schloss Deutschland die Olympiateilnahme ab.

In Schweden wurde nun nicht nur die Klasse gehalten, sondern auf jeden Fall schon der achte Platz der letzten WM gefestigt, die gute Leistung also bestätigt. Für Bundestrainer Hans Zach war dies eine „Weltsensation“. Zur Erinnerung: Deutschland rangierte vor der B-WM in Kattowitz und dem Aufstieg in die Elitegruppe im Jahr 2000 noch auf Platz 20 in der Welt.

Nach dem 2:2-Remis gegen die USA geht es nun am Dienstag in Göteborg erneut im Viertelfinalspiel um den möglichen Einzug ins Halbfinale. Das Spiel gegen Schweden ist der 999. internationale Vergleich einer deutschen Nationalmannschaft, der 50.-WM-Einsatz von Kapitän Jürgen Rumrich bei seiner mittlerweile achten WM-Teilnahme und das 100. Länderspiel für Erich Goldmann. Und auch Physiotherapeut Albert Jakob (Füssen), seit dem 10. April 1993 und dem Länderspiel Deutschland gegen Russland in Kaufbeuren (6:4) dabei, kommt am Dienstag auf sein 175. Länderspiel.

Nun wird es am Dienstag in Göteborg ziemlich sicher gegen den Ausrichter Schweden gehen, da die Slowakei im letzten Zwischenrunden-Spiel gegen die Russen sehr hoch gewinnen müsste (Die offizielle Seite vermeldete dagegen bereits die Platzierung als endgültig), um das Team von Trainer Hardy Nilsson doch noch von Platz eins zu verdrängen.

Der schwedische WM-Kader ist zwar nicht mit dem der Olympischen Spiel zu vergleichen, aber genau das wollen die „tre kronors“ auch nicht, nachdem das Unternehmen „Olympische Medaille“ nicht funktioniert hat. Zur Wiedergutmachung soll und muss im eigenen Land bei der WM mehr herausspringen, das ist das erklärte Ziel der Schweden. Zu den bisher acht NHL-Spielern im Kader vom früheren Kölner, Münchner und Düsseldorfer Erfolgcoach Hardy Nilsson soll zum Viertelfinale noch Vancouvers Top-Scorer Markus Näslund (81 Spiele, 40 Tore, 50 Beihilfen in der regulären NHL-Saison) stoßen.

Dem Team von Hans Zach ist das völlig egal. Jeder Spieler schwört darauf, heiß auf dieses Spiel zu sein und alles geben zu wollen. Da wird auch die eine oder andere Verletzung weggesteckt. Und die Außenseiterrolle liegt dem deutschen Team sowieso.

Einziger weiterer Wermutstropfen nach der Verletzung von Tobias Abstreiter wird nun auch Martin Reichel fehlen. Er wird ab sofort seine schwangere Frau unterstützen. Für Tobias Abstreiter und Martin Reichel werden David Sulkovsky (Nürnberg Ice Tigers) und Tomas Martinec (Iserlohn Roosters) auflaufen.

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