Uwe Krupp und Landshut – da war doch was?

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Am 15. April 2006 wird Uwe Krupp beim Länderspiel Deutschland – Schweiz in Landshut als Bundestrainer hinter der Bande stehen. In der Saison 1994/ 95 – während des 103 Tage dauernden Lockouts in de NHL - war Uwe Krupp, damals in Diensten des NHL-Klubs Quebec Nordiques, für kurze Zeit als Spieler in Landshut aktiv und erinnert sich:

„Wir saßen damals in unseren NHL-Städten und hielten uns weiterhin fit, weil der Lockout ja innerhalb kürzester Zeit hätte vorbei sein können. Der ein oder andere Spieler hat während dieser Zeit Angebote aus Europa für kurzfristige Verträge angenommen. Auch mir lagen einige Angebote aus Deutschland vor.“      

Wieso fiel die Entscheidung letztendlich auf Landshut?  

Uwe Krupp: „Ich habe mich für Landshut entschieden, weil ich den damaligen Trainer Bernie Johnston kannte und auch einige der damaligen Spieler, u.a. Udo Kießling. Die ganze Sache sollte hauptsächlich Spaß machen und das Umfeld mit Max Fedra, Bernie Johnston und Udo Kießling war dann der Grund, warum ich und mein Teammate Scott Young für die fünf Spiele runterkamen.“

Welche Erinnerungen haben Sie an die damalige Zeit in Landshut?  

„Wir hatten viel Spaß mit den Spielern und auf dem Eis hat's auch ganz gut geklappt. Damals waren auch Steve McNeil und Mike Bullard bei den "Cannibals" und auch Stephan Retzer und Michael Bresagk. Es war einfach nett, nach fast zehn Jahren wieder in Deutschland zu spielen und die Jungs zu sehen und natürlich auch Alois Schloder und den langjährigen Landshuter Betreuer Ludwig  Weiß, mit dessen Sohn Fredl ich lange Jahre in den Nachwuchsnationalmannschaften gespielt habe.“    

Wie beurteilen Sie den Eishockey-Standort Landshut aus heutiger Sicht?  

„Landshut ist nach wie vor einer unserer wichtigsten Eishockey-Standorte in Deutschland. Landshut hat immer gute Nachwuchsarbeit geleistet und Nationalspieler produziert. Als ich noch im Kölner Nachwuchs spielte und unser Gegner war Landshut, war die einzige Frage ob wir ein- oder zweistellig verlieren.  Mittlerweile wird auch im Norden mehr Wert darauf gelegt, mit jungen Spielern zu arbeiten, aber man muss einfach anerkennen, dass Landshut schon immer Topspieler ausgebildet hat. Es ist einfach ein Traditionsverein, der sich mit viel Arbeit und Bereitschaft von ehemaligen Spielern, wie z.B. Bernd Truntschka in seiner Funktion als Geschäftsführer oder Alois Schloder, deutscher "Eishockeyambassador" und noch vielen Anderen, im Profibereich sowie im Nachwuchs seinen Platz als deutsche Eishockey Hochburg erhält.“      

Uwe Krupps Bilanz in Landshut: 5 Spiele, 1 Tor, 2 Assists, 6 Strafminuten

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