U16-Nationalmannschaft feiert TurniersiegNiederlagen für U19 in Turku und U18 in Piešťany

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Eine deutliche Niederlage musste die U19-Nationalmannschaft in Turku (Finnland) gegen den Gastgeber hinnehmen. Beim Fünf-Nationen-Turnier unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Jochen Molling mit 1:6 (1:1; 0:2; 0:3) gegen Finnland.

Der erste Spielabschnitt gestaltete sich ausgeglichen. Santeri Airola sorgte in der sechsten Minute für die finnische Führung, doch Luis Schinko hatte zwei Minuten später die passende Antwort parat. Auch im zweiten Drittel erspielten sich beide Teams die gleiche Anzahl an Torchancen heraus (9:9), jedoch hatte Finnland mehr Glück im Abschluss. Eemil Erholtz (22.) in Überzahl und Jesse Moilanen (27.) erspielten für den Gastgeber eine komfortable 3:1-Führung. Drei weitere Male schlugen die Finnen im Schlussabschnitt zu: Arttu Nevasaari (46.), Otto Kivenmäki (55.) und Samuel Salonen (59.) erhöhten auf 4:1, 5:1 und 6:1 – welches zugleich den Endstand darstellte. 

U19-Bundestrainer Jochen Molling: „Trotz der Niederlage haben wir eine gute kämpferische Leistung gezeigt und haben das umgesetzt, was wir uns vorab auch vorgenommen hatten. Im zweiten Drittel haben mir unsere herausgespielten Torchancen sehr gut gefallen. Genau das möchten wir uns morgen auch wieder gegen Tschechien erarbeiten.“

Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat ihr letztes Spiel beim Vlado-Dzurilla-Cup verloren. In Piešťany unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Thomas Schädler Weißrussland mit 5:6 (1:2, 1:2, 3:1, 0:1) nach Verlängerung. Somit belegt die DEB-Auswahl den dritten Platz in der Turniertabelle.

Im ersten Spielabschnitt geriet die deutsche Mannschaft früh in Rückstand. In der achten Minute traf Evgeniy Oksentyuk für die weißrussische Auswahl zum 1:0. Der Kölner Simon Gnyp hatte allerdings drei Minuten später die passende Antwort parat und egalisierte den Spielstand. In der Folge überstand die deutsche Mannschaft zwei Unterzahlspiele, musste allerdings 13 Sekunden vor dem Drittelende den erneuten Rückstand hinnehmen – erneut war es Evgeniy Oksentyuk, der die Scheibe im Tor unterbrachte. Im Mittelabschnitt traf Filip Varejka in der 23. Minute zum erneuten Ausgleich. Die Weißrussen setzen sich aber durch einen Doppelschlag binnen 25 Sekunden ab (24.). Nach dem 5:2-Treffer von Aliaksandr Antashkou (49.) schien die Partie für die DEB-Auswahl bereits verloren, doch die Mannschaft von U18-Bundestrainer Thomas Schädler kam zurück. Die Treffer von Filip Reisnecker (52.), Maksymilian Szuber (56.) und Elias Lindner (57.) bedeuteten den 5:5-Ausgleich und die damit verbundene Verlängerung. In der benötigten die Weißrussen 44 Sekunden, um durch den dritten Tages- und fünften Turniertreffer von Evgeniy Oksentyuk den Extrapunkt aus dieser Partie mitzunehmen.

Die deutsche U16-Nationalmannschaft beendet das Vier-Nationen-Heim-Turnier mit einem Kantersieg und sichert sich damit den Turniersieg. Im niederbayerischen Deggendorf hatte man die österreichische Auswahl zu jeder Zeit im Griff und beendete das Turnier mit einem 7:1 (4:1, 2:0, 1:0).

Gleich im ersten Drittel stellte die Mannschaft von Trainer Stefan Maier die Weichen auf Sieg und ging durch Treffer von zweimal Korte und zweimal Heigl mit 4:1 in die erste Pause. Auch im weiteren Spielverlauf hatte die deutsche Auswahl das Spiel fest im Griff und gab die klare Führung nicht mehr aus der Hand. Durch weitere Treffer von Korte und Proske im zweiten Spielabschnitt erhöhte Team Deutschland auf 6:1. Auch im letzten Drittel war die deutsche Auswahl überlegen und Fischer stellte mit einem weiteren Treffer den 7:1-Endstand her.

Mit diesem Sieg konnte Deutschland mit sieben Punkten aus drei Spielen den Turniersieg erringen und Norwegen auf den zweiten Platz verweisen.

Bundestrainer Stefan Maier: „In einem Spiel in dem es für beide Teams um den Turniersieg ging konnten wir über 60 Minuten dominieren. Beeindruckend waren die Kreativität in der Offensive und die Disziplin in der Defensive. Kompliment an das gesamte Team, das war die beste Leistung in dieser Saison.“ 

Die deutsche U16-Frauen-Nationalmannschaft konnte nach dem Auftaktsieg gegen Österreich ihr zweites Spiel nicht gewinnen. Gegen das Team aus der Schweiz setzte es eine 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)-Niederlage.

Deutschland begann im Vergleich zum Vortag wesentlich konzentrierter und kam gleich zu einigen guten Möglichkeiten. Die Schweizerinnen brauchten einige Minuten, ehe sie gefährlich vor dem Tor von Felicity Luby auftauchten. Nun war es eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Treffer gelang den Teams im ersten Drittel aber trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten nicht.

Die Schweizerinnen kamen besser aus der Kabine und nach 24 Minuten konnte Sandra Schmidt das zum 0:1 nutzen. Deutschland kämpfte, musste aber immer auf Angriffe des Gegners achten. So konnten mehrere Konter der Schweizerinnen gerade noch geklärt werden. Deutschland hatte zwar im Verlauf des Drittels einige Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Auch drei Powerplays blieben erfolglos und so ging es mit diesem knappen Rückstand in die zweite Pause.

Da die Schweizerinnen sich keinesfalls versteckten, gab es auch im letzten Drittel Angriffe beider Teams. Die größte gab es nach einem Konter von Deutschland. Doch anstatt den Ausgleich zu markieren, traf Ivana Wey zum 0:2 (48.). Das DEB-Team versuchte es weiter, aber die Abwehr der Schweizerinnen um Torhüterin Jessica Streicher stand gut. Acht Minuten vor dem Ende hatte Deutschland auch noch Pech als ein Schuss am Pfosten landete. Zwei Minuten später konnte Jade Surdez ungehindert durch das Drittel der Deutschen marschieren und zum 0:3 Endstand einschießen. Trotz aller Bemühungen gelang der U16 kein Treffer und so gewann die Schweiz am Ende verdient.

Morgen geht es direkt weiter, dann trifft Team Deutschland um 13 Uhr auf die tschechische Auswahl, welche bereits als Turniersieger feststehen. Mit einem weiteren Sieg kann sich unsere Mannschaft Platz 2 sichern.

U16-Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer: „Die Mannschaft hat wesentlich besser gespielt als am Tag zuvor, aber war leider inkonsequent im Abschluss. Im eigenen Drittel war unser Positionsspiel nicht so gut und die entscheidenden Zweikämpfe gingen verloren. Wir haben dennoch kein schlechtes Spiel gemacht, müssen aber konsequenter und schneller im Abschluss agieren und uns auch bei Zweikämpfen im eigenen Drittel verbessern.“

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