Trio will Führung in der NLA unter sich ausmachenBlick in die Schweiz

Der SC Bern gehört zum Spitzentrio. (Foto: dpa)Der SC Bern gehört zum Spitzentrio. (Foto: dpa)
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Auf diesem undankbaren Platz steht aktuell Biel, allerdings nur einen Punkt von Lugano entfernt. Zwischen Lausanne und Lugano haben es sich Kloten, Davos und Genf gemütlich gemacht. Einen kleinen Rückstand hat schon Langnau, das mittlerweile Platz zehn erreicht hat. Fribourg steht auf elf und mit weiteren vier Punkten Rückstand Ambri gar auf dem letzten Rang.

EV Zug – HC Ambri-Piotta  2:1 (1:0, 0:1, 1:0)

Obwohl ziemlich deutlich unterlegen hielt Ambri lange mit. Das schnelle 1:0 von Klingberg (8.) konnte Hall (28.) im Powerplay ausgleichen. Das Siegtor markierte Suri (52.).

HC Lausanne – Servette Genf  1:3 (0:0, 1:3, 0:0)

Im ersten Drittel war die Partie ausgeglichen, dann gelang zwar Lausanne durch Boriat (25.) die Führung, aber danach spielte nur noch Genf. Spaling (27.), Gerbe (32.) und wiederum Spaling (34.) wendeten das Blatt zugunsten des Tabellenachten.

Servette Genf – HC Davos  3:2 (1:1, 1:1, 1:0)

Spannende Begegnung, die eigentlich hätte schon viel früher entschieden sein müssen, denn Genf war überlegen. Loeffel (18.), Romy (29.) und Spaling (60.), sechs Sekunden vor Schluss trafen für Genf, Ruutu (20.) und Jörg (30.) für Davos.

HC Lugano – HC Lausanne 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Ein äußerst glücklicher Sieg der Tessiner, den diese ihrem Keeper Merzlikins zu verdanken haben. 41x schoss Lausanne auf das Tor, traf nicht einmal während Lugano für zwei Tore nur 26 Versuche brauchte. Gardner (28.) und Laperriere (59.) waren die glücklichen Torschützen der Luganesi.

EV Zug – SC Bern  0:3 (0:0, 0:2, 0:1)

Im Spitzenspiel des Wochenendes war Zug gleichwertig, hatte aber vor dem gegnerischen Tor, das von Nationalkeeper Genoni verteidigt wurde, kaum eine echte Chance. Die geduldigen Berner warteten bis Mitte des zweiten Drittels, dann trafen Müller (28.) und Plüss (35.). Für den Endstand sorgte Blum (60.).

EHC Biel – SC Langnau Tigers 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)

Nur im ersten Drittel war Langnau gleichwertig, ging aus diesem auch mit einem überraschenden 1:2. Berger (5.) und Albrecht (10.) hatten den SCL in Führung gebracht, Pouliot (12.) schoss das 1:2. Als Rajala (36.) ausglich, war die Bieler Welt wieder in Ordnung aber Shinnimin (43.) erwies als Emmentaler Weltenzerstörer.

HC Ambri- Piotta – Zürcher SC   2:4 (0:0, 2:3, 0:1)

Ausgerechnet gegen den Tabellenführer trat der Letzte wie ein Topteam an, war überlegen, schoss ein 2:0 heraus (Emmerton (25.) und Hall (30.)). Der ZSC schüttelte sich, fing das Kombinieren wieder an und schon fielen die Tore. Künzle (34.), Thoresen (37.), Geering (40.) machten noch vor der zweiten Pause aus dem 0:2 ein 3:2 und Blindenbacher (43.) setzte dem Ganzen, aus Tessiner Sicht mit seiner Entscheidung die ungerechtfertigte Krone auf.

EHC Kloten – HC Fribourg 3:4 (2:1, 0:2, 1:1)

Ein verdienter Sieg der Fribourger, der nur zu gering ausgefallen war. Rathgeb (2.)traf schnell zum 0:1. Hollenstein (3.) und Sanguinetti (7.) drehten die Partie. Aber die gut aufgelegten Frankophonen hatten im zweiten Drittel die gleiche Idee und Julien Sprunger (38. +40.) sorgte für glückliche ´Fribourger Gesichter. Hollenstein (44.) glich noch einmal aus aber als Birner (48.) das 3:4 markiert hatte, fiel den Klotenern nicht mehr viel dazu ein.

HC Davos – HC Ambri-Piotta  6:3 (3:1, 2:1, 1:1)

Ausgerechnet in dieser Partie war Ambri fast gleichwertig aber da schwamm die Abwehr. Wieser (4.), Corvi (9.), Ruutu (16.), Walser (28.), Kousal (34.) und Corvi (51.) schossen die Tore für Davos, für Ambri trafen d`‘Agostini (4.), Trunz (34.) und Fuchs (53.).

Zürcher SC Lions – EHC Biel  5:1 (3:0, 1:0, 1:1)

Eine klare Geschichte für den ZSC. Sjörgren (3.), Geering (6.) und Pestoni (18.) besorgten schon im ersten Drittel eine klare Führung, die Suter sechs Sekunden vor der zweiten Drittelpause noch ausbaute. Am Ende trafen noch einmal Suter (51.) und Haas (59.).

SC Bern – HC Lugano  2:1 (0:0, 2:0, 0:1)

Der Meister scheiterte fast an seiner Chancenverwertung. Von 46 Schüssen landeten nur zwei im Netz. Ebbett (39.) und Ruefenacht (39.) trafen innerhalb von 14 Sekunden. Klasens 1:2 (50.) kam zu spät.

SC Langnau Tigers – EHC Kloten  2:4 (1:2, 1:0, 0:2)

Eine überraschend gleichwertige Partie, in der die Klotener den wichtigen Killerinstinkt bewiesen. Grassi (10.) und Sheppard (16.) brachten Kloten 0:2 in Führung. Berger (18.) machte den Anschluss und Chirlaev (25.) sogar den Ausgleich. Harlacher (53.) traf zur Vorentscheidung für Kloten und den Schlusspunkt setzte Shore in der 60. Minute.

HC Fribourg – EV Zug  0:4 (0:0, 0:1, 0:3)

Das Match war 44 Minuten umkämpft und Zugs einziges Tor hatte Martschini (25.) markiert. Dann trafen innerhalb von 145 Sekunden Zangger (45.) und Immonen (47.) und die Moral der Langnauer war erloschen. Den Gnadenschuss setzte Martschini in der 48. Minute.

Servette  Genf –EHC Biel  0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Schütze des goldenen Tores war Lüthi in der 26. Minute.

HC Lausanne – SC Langnau Tigers 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)

Eine überlegene Sache des Favoriten. Davon zeugt allein die Schussstatistik von 48:25. Mieville (17.), Froideveaux (31.) und Pesonen (36.) hatten Lausanne 3:0 in Führung gebracht. Das einzige Tor der Gäste erzielte Ero gleich zu Drittelbeginn (43.).

HC Lugano – Zürcher SC Lions  2:5 (0:3, 0:1, 2:1)

Ein merkwürdiges Spiel. Lugano war mindestens gleichwertig, stellenweise optisch überlegen, die Tore schoss der ZSC. Blindenbacher (9.), Cunti (15.), Suter (20.) und Kenins (23.) brachten den Favoriten 0:4 in Führung. Hofmann (48.) durfte verkürzen, Cunti (58.) stellte den alten Abstand wieder her und Gardner (59.) trafen zum Endstand 2:5.

HC Davos – EHC Kloten   5:2 (1:0, 2:2, 2:0)

Eine ähnliche Partie wie die in Lausanne, nur das diesmal Kloten eigentlich besser war. Dafür traf Davos, machte das 1:0 durch Ambühl (18.) und Wieser (28.). Grassi (31.) verkürzte auf 2:1. Wieser (33.) antwortete mit dem 3:1, dass Santala (39.) noch einmal mit dem 3:2 kontern konnte. Den Abschluss bildeten Egli (43.) und Corvi (57.).

SC Bern – HC Fribourg  3:2 (0:0, 1:1, 2:1)

Eine enge Partie, wie es das Ergebnis aussagt. Bodenmann (25.) brachte den Meister nach einem schönen Alleingang in Führung. Neukom (26.) glich aus und Rathgeb (43.) mit einem mächtigen Schlagschuss liessen gar Fribourg in Führung gehen. Für den etwas glücklichen Ausgleich sorgte Ruefenacht (49.) und das Siegestor erzielte Moser (59.).

EV Zug – HC Ambri-Piotta  3:1 (1:0, 2:1, 0:0)

Auch in dieser Partie hielt sich das Schlusslicht gut, war letzten Endes aber ohne Chance. Martschini (14.), Lammer (27.) und Immonen (35.) hat Zug ein 3.0 ermöglicht. Das Ehrentor erzielte Hall (40.).

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