Team Kanada und der HC Ocelari Trinec bestreiten Spengler-Cup-FinaleTurku beim 0:6 chancenlos – Trinec benötigt Verlängerung gegen Ambri

Eric Faille feiert sein Tor zum 4:0 für Kanada gegen TPS Turku.  (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Eric Faille feiert sein Tor zum 4:0 für Kanada gegen TPS Turku. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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Team Kanada – TPS Turku 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)

Das war eine eindeutige Sache und eine klare Kampfansage: Wer gegen uns im Finale bestehen will, muss sich etwas einfallen lassen. Tatsächlich treten die zusammengezogenen Schweiz-Kanadier mit Verstärkung als Einheit äußerst kompakt auf, lassen dem Gegner kaum Schuss- geschweige denn Torchancen und nicht umsonst gab es bisher erst ein Gegentor. Auch gegen TPS Turku – trotz des schlechten Tabellenplatzes in der finnischen ersten Liga immer noch ein großer Name – gab es kaum richtige Schwächen zu sehen und am Ende setzten sich die Kanadier nach Toren von Kevin Clark (6.), Paul Postma (16.), Chris deDomenico (34.), Eric Faille (43.) , Kris Versteeg (45.) und noch einmal Kevin Clark  (58.) klar mit 6:0 deutlich. Ein kleiner Vorteil der Kanadier war, dass sie in den fünf Turniertagen erst ihr drittes Spiel zu absolvieren hatten, während die Finnen in den letzten vier Tagen täglich im Einsatz waren. So war es dann auch kein Wunder, dass sie sich auf Grund der schwächer werdenden Physis nur mit Fouls zu helfen wussten. Pech hatte Turku, als Lauro Panjuniemi nur den Pfosten traf. 

HC Ambri-Piotta – HC Ocelari Trinec 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.

Zu Spielanfang schien der Triumphmarsch der Leventiner auch vom tschechischen Meister nicht aufzuhalten sein. Mit hohem läuferischen Aufwand drückten die Schweizer Trinec in seine Abwehrzone und nachdem eine Strafzeit nicht ausgenutzt werden konnte, verlor Trinec-Stürmer Jiri Polansky die Scheibe an Patrick Incir. Dieser bediente Giacomo del Pian und der verlud aus kurzer Entfernung Trinec-Keeper Petr Kvaca. Das Tempo blieb über die gesamten nächsten 35 Minuten so hoch, Tore fielen keine. Fast, denn in der letzten Minute vor der zweiten Pause gelang, fast wie aus dem Nichts, Ondrej Kovarcik nach schönem Zuspiel von Martynek der umjubelte Ausgleich. Sechs Minuten später ging Trinec sogar in Führung, weil Ambris Abwehr den Torschützen Vladimir Dravecky übersehen hatte und dieser jagte die Scheibe per Rückhand unter die Latte. Mit einem Zaubertor glich Brian Flynn in der 52. Minute aus und schickte damit beide Mannschaften in die Verlängerung, wo schließlich Matej Stransky in der 62. Minute Trinec ins Finale schoss.

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