Sweden Hockey Games: Knappe Siege für Russland und Schweden

Bengt-Åke Gustafsson übernimmt "Tre Kronors"Bengt-Åke Gustafsson übernimmt "Tre Kronors"
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Tschechien-Schweden 2-3 nach Verlängerung/Penalty

05:39 0-1 Johansson A. (Johansson M., Zetterberg)

16:05 1-1 Prospal (Dvorak, Bulis)

31:15 1-2 Johansson A. (Kahnberg, Jönsson)

35:16 2-2 Hlavac (Kaberle)

Penalty: Mattias Weinhandl


Schüsse: Tschechien 28, Schweden 31

Strafen: Schweden 4x2 + 1x10, Tschechien 7x2

Zuschauer: 10.257


Bericht:

Beide Nationalmannschaften begannen gut, schon innerhalb der ersten 30 Sekunden

ergab sich fuer die Schweden die erste Torchance. Ab der 5. Minute übernahmen

die Schweden dann das Spiel, was mit der Führung belohnt wurde. Torhüter Milan

Hnilicka sah dabei etwas unglücklich aus, Andreas Johansson traf in´s kurze

Eck. Die Tschechen erholten sich innerhalb der nächsten Minute und machten nun

auch Druck. Ab da an war das Spiel ausgeglichen. In der 17. Minute kam es durch

einen Bauerntrick von Vaclav Prospal zum Ausgleich. Das zweite und dritte

Drittel war verhalten. Es gab noch einige gute Torchancen, besonders erwähnenswert

war die große Chance in der 52. Minute für die Schweden in Unterzahl bei der

Yared Hagos drei Schüsse nicht verwerten konnte, und zwei Tore - in der 32.

Minute in einer 5-3 Situation von Andreas Johansson und in der 36. Minute von

Jan Hlavac. Die Overtime hatte auch keine Highlights. Den entscheidenden Penalty

verwandelte Mattias Weinhandl. Einzige positive Konstanz zeigten die Torhüter,

die eine gute Leistung gezeigt haben. Am Rande der Bande: Die Einleitung und Präsentation

der schwedischen Nationalmannschaft hatte mit Würfelanimation und Pyrotechnik

NHL-Format. Auch sehr gelungen war das Vortragen der schwedischen Nationalhymne

- gesungen von einem 4-jährigen Kind!


Im gestrigen Spiel fehlten die aufgestellten Spieler Andreas Lilja, Henrik

Tallinder und Kristian Huselius. Laut schwedischen Presseberichten wurden die

Spieler ab 15:30 Uhr von der Polizei über mehrere Stunden vernommen. Grund war

wohl die Aussage einer 21-jährigen Frau, die in der Nacht zum Donnerstag nach

einem Clubbesuch in dem selben Hotel aufwachte, in dem auch die schwedische

Nationalmannschaft untergebracht ist. Erste Untersuchungen im Krankenhaus haben

aber wohl ergeben, dass keine Vergewaltigung vorliegt. Die drei Spieler sind

nicht verdächtigt, wurden nur für die Aufklärung des Vorfalls laut Polizei

vernommen. Dass das Verhör allerdings während des Spiels durchgeführt wurde,

sorgte für Aufregung beim schwedischen Eishockeyverband. Weitere Informationen

werden heute vielleicht in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Dieser Vorfall

könnte eine Ursache für die mittelmäßige Leistung im gestrigen Spiel der

schwedischen Nationalmannschaft gewesen sein.


Russland-Finnland 4-3 nach Verlängerung (in Finnland)

01:31 0-1 Pärssinen (Puistola)

09:07 1-1 Kovalev (Kaigorodov)

10:49 1-2 Puistola (Kallio)

25:54 2-2 Fedorov (Schastlivyi)

27:43 2-3 Pärssinen (Hentunen)

28:44 3-3 Antipov

Overtime 01:25 4-3 Kaigorodov (Kovalev, Markov)


Schüsse: Russland 33, Finnland 28

Strafen: Russland 3x2, Finnland 4x2

Zuschauer: 7.482

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