Spengler Cup: Teilnehmerfeld komplett

Spengler Cup: Zwei Stürmer für MannheimSpengler Cup: Zwei Stürmer für Mannheim
Lesedauer: ca. 1 Minute

Das Teilnehmerfeld beim 80. Spengler Cup vom 26. bis 31. Dezember 2006

in Davos ist komplett. Erstmals seit sieben Jahren ist ein schwedischer

Vertreter dabei.


Die Teilnehmer sind der HC Davos , Team Canada, erneut der DEL-Meister

Eisbären Berlin sowie erstmals Mora IK aus Schweden und Khimik

Moskovskaja Oblast (ehemals Khimik Voskresensk), das seit einem Jahr im

Moskauer Vorort Mytischtschi spielt.


Neben den Traditionsteilnehmern Davos und Team Canada dürfen auch die

Eisbären Berlin erneut ran. Die starken Leistungen am letztjährigen

Turnier und in der DEL hatten die Organisatoren für eine erneute

Einladung überzeugt.


Aus Russland kommt anstelle von Metallurg Magnitogorsk, das nach

zahlreichen Spielerabgängen sich nicht zur Titelverteidigung in der

Lage sah und eine Teilnahme ablehnte, Khimik Moskovskaja Oblast. Seit

der Club vor einem Jahr innerhalb des Moskauer Vorortgürtels vom

traditionsreichen Voskresensk in eine neue Halle nach Mytischtschi

(WM-Nebenspielort 2007) zog, mauserte sich der Club zu den

erfolgreichsten aus der Moskauer Umgebung. Durch zahlreiche Zuzüge

zählt der Club zu den Favoriten für die russische Meisterschaft. So

wurden unter anderem mit dem Torhüter Vitaly Kolesnik (Colorado) und

den Stürmern Pavel Vorobiev (Chicago) und Nikolai Zherdev (Columbus)

drei Spieler aus der NHL verpflichtet, dazu mit Sergei Mozykin (ZSKA)

der letztjährige Liga-Topscorer. Khimik wurde letzte Saison Fünfter und

schied im Viertelfinale aus.


Erstmals seit 1999 Färjestads BK nicht über den letzten Rang hinaus

kam, nimmt eine Mannschaft der schwedischen Elitserien am

Traditionsturnier in Davos teil. Aus dem Land des Olympiasiegers und

Weltmeisters kommt Mora IK. Mora stieg vor zwei Jahren in die höchste

schwedische Spielklasse auf. Letzte Saison belegte es den achten Rang

und schied im Viertelfinale aus. Zu den bekanntesten Spielern gehört

der tschechische Stürmer Pavel Brendl , der während des Lockouts aus

der NHL nach Thurgau kam. Auch sonst gibt sich die Mannschaft

international: Zwölf Schweden, sechs Finnen (darunter beide Torhüter),

je zwei Kanadier und Tschechen sowie je ein Norweger und Slowake bilden

die derzeitige Mannschaft. (www.hockeyfans.ch)