Spengler-Cup: Keine Angst vor "Super Six"

ERC Ingolstadt folgt Einladung zum Spengler CupERC Ingolstadt folgt Einladung zum Spengler Cup
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In der Spengler-Cup-Organisation sieht man dem IIHF-Turnier "Super Six" als neuen, lukrativen Meistercup im Januar gelassen entgegen. Dies nachdem gestern der deutsche Meister Frankfurt via Medien eine Nicht-Teilnahme am Spengler-Cup verkünden ließ, bevor aus Davos überhaupt eine Anfrage in die hessische Metropole gegangen wäre. "Dies natürlich auch im Wissen, dass die jeweiligen Landesmeister infolge Terminkollission mit dem Super Six Turnier wohl kaum als Teilnehmer am Spengler Cup in Frage kommen", ist sich der OK Präsident Fredi Pargätzi der neuen Situation bewusst. Die Planungen des kommenden Teilnehmerfeldes laufen jedenfalls auf Hochtouren. Dabei haben die Organisatoren des Davoser Traditionsturnier Glück im Unglück: Zwar wird der neue IIHF-Wettbewerb für den Spengler-Cup die Meister "wegnehmen", jedoch sind diesen Frühling mit Teams wie Oulu, Zlin oder Frankfurt nicht gerade die größten Namen der jeweiligen Liga Meister geworden. Pargätzi: "Das Interesse der ausländischen Mannschaften ist nach wie vor ungebrochen. Für uns ist es unwesentlich, ob wir die jeweiligen Landesmeister engagieren können. Wichtig ist, dass die Spengler Cup Mannschaften in der kommenden Saison ein Leaderrolle in der Landesliga spielen können und von der Spielanlage her in unsere Philosiphie passen."

Große Namen stehen so für die Organisatoren weiterhin frei, etwa ein Jokerit Helsinki, TPS Turku oder HIFK Helsinki aus Finnland, die früheren Teilnehmer Metallurg Magnitogorsk oder Lada Togliatti aus Russland, Sparta Prag oder Pardubice aus Tschechien oder der klare Qualifikationssieger Eisbären Berlin aus Deutschland könnten logische Kandidaten sein. Oder vielleicht wieder einmal ein schwedisches Team wie die Topclubs Färjestads BK (mit Marcel Jenni) oder Västra Frölunda Göteborg (mit Martin Plüss)? Färjestad etwa zeigte schon früher Interesse an einer Teilnahme, durfte aber vom schwedischen Verband aus nicht in der heimischen Liga pausieren. Und aus dieser Liga lässt man nun immerhin erstmals seit fünf Jahren den schwedischen Meister HV 71 an einen IIHF-Wettbewerb teilnehmen.

(hockeyfans.ch)