Spengler-Cup 2004: Vieles hängt von der NHL ab

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Im Zuge der Davoser Turbulenzen war Fredi Pargätzi als Nothelfer in die Spengler-Cup-Crew zurückgekehrt. Rund sieben Wochen später kann er ein positives Schlussfazit ziehen.

Ein volles Stadion, eine gute Stimmung und ein reibungsloser Ablauf: Die 77. Auflage des Spengler Cup war einmal mehr ein voller Erfolg, der dem Traditionsklub einiges vom zuletzt verlorenen Goodwill retour bringt. Fredi Pargätzi zeigte sich am Vorabend des Endspiels zufrieden: «Wir konnten an die Zuschauerzahlen aus dem Vorjahr anknüpfen und hatten eine Auslastung von etwa 97 Prozent, die man kaum übertreffen kann.» Insgesamt band Pargätzi der Arbeit seiner Vorgänger ein großes Kränzchen: «Wir hatten zwar nur wenig Zeit, mussten aber auch kaum etwas ändern. Die wichtigsten Entscheide waren schon vorher gefällt worden.»

Im sportlichen Bereich war Pargätzi nicht mit allen Teams zufrieden, besonders nicht mit den mit viel Vorschusslorbeeren gestarteten Continentalcup-Finalisten Lokomotiv Jaroslawl und Jokerit Helsinki: «Die Russen waren ernüchternd. Sie waren vielleicht vor einem Jahr noch das beste Team Europas, aber sicher nicht hier. Und für die Finnen gilt Ähnliches: Sie hatten einen großen Aderlass zu verkraften und schossen kaum Tore.» Positiv überraschte ihn dagegen der Auftritt Krefelds: «Sie waren sehr sympathisch und sportlich einwandfrei. Zudem war es in den 13, 14 Jahren, die ich nun im Spengler Cup involviert bin, das erste Mal, dass ein deutsches Team mit tosendem Applaus verabschiedet wurde.»

Pargätzis eigene Zukunft ist noch nicht hundertprozentig geklärt, er steht aber einem weiteren Engagement grundsätzlich positiv gegenüber: «Ich würde sehr gerne weitermachen.»

Für den sportlichen Bereich hängt vieles davon ab, ob der zu erwartende NHL-Streik in der kommenden Saison Tatsache wird und ob deswegen weitere Spieler erster Güteklasse frei werden: «Diese Frage wird unsere Planung sicher beeinflussen, aber es gälte auch abzuklären, ob die Versicherungssummen nicht horrend hoch wären.» Weiter favorisiert Pargätzi die Verpflichtung einer schwedischen Equipe, mit denen man ja in der Vergangenheit (Färjestad) gute Erfahrungen machte. (hockeyfans.ch)

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