Tobias Rieder vor Titelgewinn in SchwedenVäxjö Lakers erspielen sich Matchball

Tobias Rieder und den Växjo Lakers fehlt nur noch ein Sieg zum Titelgewinn. (Foto: dpa/picture alliance)Tobias Rieder und den Växjo Lakers fehlt nur noch ein Sieg zum Titelgewinn. (Foto: dpa/picture alliance)
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Wie schon im Spiel zuvor startete der SAIK mit einigen guten Wechseln in das Spiel. Je länger das erste Drittel jedoch dauerte, desto mehr übernahm Växjö und ging innerhalb von zwei Minuten durch Keegan Lowe und Hardy Häman Aktell folgerichtig mit 2:0 in Führung.

Im Mittelabschnitt übernahm erneut die Heimmannschaft die Initiative und spielte sich knapp drei Minuten lang im Drittel der Lakers fest. Sowohl Rickard Hugg als auch Oscar Möller hatten den Anschlusstreffer auf dem Schläger, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen. Letztendlich kam es, wie es kommen musste: Växjö erhöhte mit einem Konter und dem ersten Torschuss im zweiten Drittel durch Joel Kellman auf 3:0. Der Anschlusstreffer fiel dann in der 38. Minuten durch Oscar Möller in Überzahl.

Bereits drei Minuten nach Beginn des letzten Drittels machte Växjö endgültig den Deckel drauf, als Joel Kellman zum zweiten Mal an diesem Samstagnachmittag traf und die Führung der Gäste auf 4:1 ausbaute. Der Treffer fiel in Überzahl, wo Tobias Rieder einen Assist beisteuerte.

Stimmen zum Spiel:

Hardy Häman Aktell über sein Tor zum 2:0 bei C More: „Ich traf den Puck gut. Er glitt langsam zu mir und ich versuchte nur, nicht den gegnerischen Stürmer zu treffen, der versuchte zu blocken. Ich glaube, der Torwart sah die Scheibe spät, deshalb hat sie so unglaublich gut gepasst. Wir sind in alle Spiele schlecht gestartet und wurden überrannt. Aber wir haben unser Forechecking geändert und jetzt scheint es zu funktionieren.“

SAIK-Trainer Robert Ohlsson: „Das Spiel war ein bisschen krampfhaft von unserer Seite. Wir spielen viel ohne Puck. Was wir brauchen, ist besser mit dem Puck zu spielen. Ohne Puck müssen wir die Zweikämpfe gewinnen. Ich denke, das war unser schlechtestes Spiel der Finalserie. Jetzt müssen wir uns für das nächste Spiel in Växjö zusammenreißen.“

Die 1:4-Niederlage bedeutete für Skellefteå die zehnte Heimniederlage in Folge in einem Finalspiel. Der letzte Sieg auf heimischen Eis datiert aus dem Jahr 2014.


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