Schweizer Meister SC Bern unterliegt dem Zweitligisten EHC VispDie wichtigsten Vorbereitungsergebnisse in Europa

Meistertrainer Kari Jalonen musste mit dem SC Bern einen Niederlage gegen den Zweitligisten EHC Visp quittieren. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Meistertrainer Kari Jalonen musste mit dem SC Bern einen Niederlage gegen den Zweitligisten EHC Visp quittieren. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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Hockeyweb hat auf die wichtigsten Spiele geachtet und bringt hier die Resultate:

Überraschung bei den Sotschi Hockey Open. Konnte man das 1:4 von Lokomotive Jaroslawl gegen die russische Nationalmannschaft noch nachvollziehen, überraschte doch die 5:6-Niederlage des Topteams SKA St. Petersburg gegen die Letten von Dinamo Riga, wobei SKA 13 Minuten vor Schluss noch 5:3 führte.

Eine böse Heimpleite gab es für den tschechischen Extraligisten  Dynamo Pardubice gegen das russische Spitzenteam von Spartak Moskau. Beim 0:8 (0:2, 0:4, 0:2) in eigener Halle war man schlicht chancenlos. Ein anderer Extraligist zeigte dagegen einen guten Frühstart. Gegen das frühere KHL-Team aus der Slowakei, Slovan Bratislava, gewann Mountfield HK Hradec Kralove deutlich mit 6:2 (3:1, 1:0, 2:1).

Überhaupt scheinen sich russische Clubs in der Vorbereitung in Tschechien wohlzufühlen. Auch der Zweitligist Metallurg Nowokusnezk (VHL) trat in unserem Nachbarland an, bei den weißen Tigern von Liberec, brauchte beim 4:3 nach 1:3-Rückstand die Verlängerung.

Auch Teams aus dem fernen Osten scheinen Tschechien zu bevorzugen. Die in der Asia League spielenden Russen vom HK Sachalin traten bei Pirati Chomutov an und gewannen gleich mit 5:1. Auch der letztjährige Tabellenfünfte der ersten polnischen Liga, Cracovia Krakau versuchte sich beim tschechischen Zweitligisten Havirov und unterlag knapp mit 2:3. Recht hoch war bereits das Niveau im Duell der Tschechen von Kometa Brünn gegen die Slowaken von Dukla Trencin, das Kometa klar mit 4:1 für sich entschied. Wie gut der HC Sotschi aus der KHL bereits drauf ist, bekam das russische Nationalteam zu spüren, als es mit 1:2 nach Verlängerung unterlag.

Am 7. August startete der finnische KHL-Club Jokerit Helsinki in die Testphase, bezwang den Ligakonkurrenten Sibir Nowosibirsk mit 4:3 (2:0, 2:3, 0:0). Auch Spartak Moskau präsentierte sich erstmals seinem Publikum, und das gleich mit einem Erfolg Mit 5:3 konnte Slovan Bratislava bezwungen werden, allerdings mit Mühen, denn die Slowaken hatten nach vierzig Minuten noch 3:2 geführt. Der Einstieg von Dinamo Minsk in die neue Saison klappte nicht. Gegen Dynamo Moskau setzte es ein klares 1:4.

Der Jaromir-Jagr-Klub Rytiri Kladno startete mit einem 2:5 beim Spitzenteam Skoda Pilsen und das Team von Headcoach Uwe Krupp begann seine Vorbereitung mit einem deutlichen 8:1 gegen HC Energie Karlovy Vary.

Auch am 8. August starteten einige schwedische Spitzenteams ihre Vorbereitungsspiele. Im innerschwedischen Duell bezwang CHL-Sieger Frölunda Indians den HV 71 Jönköping mit 4:3 nach Verlängerung, während Färjestads BK Karlstad überraschend beim Schweizer Geheimfavoriten EV Zug mit 1:2 ebenfalls nach Verlängerung den Kürzeren zog.

Eine sensationelle Niederlage kassierte in der Schweiz der frisch gebackene Meister SC Bern beim Zweitligisten EHC Visp, der überraschend mit 3:2 die Oberhand behielt. Und in Biasca testete der HC Lugano sein Farmteam, die Biasca Ticino Rockets, gewann überdeutlich mit 10:0 (3:0, 3:0, 4:0).

Einen Ausflug nach Finnland unternahm Sibir Nowosibirsk, testete bei den Pelicans Lahti und gewann mit 3:2 nach Verlängerung. Ebenfalls in den hohen Norden fuhren die Löwen Frankfurt, unterlagen wie schon berichtet beim Meister HPK Hämeenlinna nur mit 1:4 (0:2, 0:0, 1:2). Während Mikkelin Jukurit beim 3:4 gegen den KHL-Ligisten Witjas Podolsk eine starke Leistung zeigte, wackelten nach dem 1:7 von Kalpa Kuopio gegen Kärpät Oulu bestimmt die Kabinenwände. Einen guten Start in die Saison legten die Fischtown Pinguins Bremerhaven hin, die in Chomutov bei dnen Pirati mit 4:3 gewannen und auch der Schweizer Zweitligist EHC Kloten zeigte beim 7:3 in Winterthur schon seine gute Frühform.

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