Schweiz bleibt auch gegen die US-Boys ohne Punkt

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Mit einer torarmen Begegnung beschlossen die USA und die Schweiz am Sonntagabend den diesjährigen Deutschland-Cup in Hannover. Die Nordamerikaner erreichten mit einem 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) hinter Kanada den zweiten Platz im Endklassement und verwiesen damit die DEB-Auswahl auf Rang drei.


Im Vergleich zu den beiden vorausgegangenen Niederlagen starteten die Schweizer deutlich verbessert in die Begegnung, in der es um mehr als nur um die Ehre ging. Man merkte den Eidgenossen an, dass Wiedergutmachung angesagt war. Die US-Boys, mit dem Nürnberger Chris Luongo als Kapitän, taten sich schwer und konnten nach zwanzig torlosen Minuten froh sein, nicht mit einem Rückstand in den Mittelabschnitt gehen zu müssen.

Dort boten die Nordamerikaner nun mehr Paroli und erarbeiteten sich mehr Spielanteile, waren allerdings offen für Konter der Schweizer. Beste Chancen liessen Frederic Rothen und Patrick Fischer zur Spielmitte aus. Sie scheiterten am glänzend aufgelegten Kölner Goalie Chris Rogles im Kasten der USA und versäumten es damit weiterhin, ihre Farben in Front zu bringen, was sich bitter rächen sollte. Kurz vor der zweiten Pause verloren die Vairo-Schützlinge Verteidiger-As Brett Hauer nach einem Ellbogencheck mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe.


Rund zwei Minuten nach Wiederbeginn fiel endlich der erste und einzige Treffer – für die USA. Ted Drury fälschte einen Schlenzer von Chris Luongo unhaltbar ins Netz. Die Torarmut hielt bis zur Schlussirene an und so blieb es bei dem knappen 1:0. Chris Rogles hielt wie schon am Freitag gegen Deutschland seinen Kasten sauber und war damit der Garant für den Erfolg.


Beste Spieler: Ted Drury (USA) und Lars Weibel (Schweiz)

Stimmen zum Spiel:

Ralph Krueger (Head Coach Schweiz):

“Wir wollten heute zwei verschiedene Dinge erreichen: Zum einen eine Spielweise finden, um an unsere erfolgreichen Zeiten anzuknüpfen. Das ist uns gelungen, wir haben diesen Weg wieder gefunden. Es gab viele Szenen, die man für ein Lehrvideo verwenden könnte. Das andere Ziel, beim Deutschland-Cup nicht ohne Punkte nach Hause zu fahren, konnten wir leider nicht erreichen.“

Lou Vairo (Head Coach USA):

“Es war insgesamt ein sehr gutes Turnier, aber im modernen Eishockey ist es sehr schwer Tore zu schießen. Nach der gestrigen Niederlage gegen Kanada waren wir sehr enttäuscht und haben heute wieder besser gespielt.“


Statistik:

USA: Rogles – Crowley, Hauer; Gruden, Aldridge; Naumenko, Luongo; Laylin – Roberts, Plante, Miller; Sacco, Fairchild, Tancill; Bonin, Drury, Mikesch; Felsner, Beaufait, Roach.

SCHWEIZ: Weibel – Hirschi, Gerber; Kress, Gianola; Guignard, Seger; Kloeti – Riesen, von Arx, Rüthemann; Fischer, Burkhalter, Jenni; Rothen, Zeiter, Micheli; Conne, Pluss, Wichser.

TOR: 42:06 Drury (Tancill, Luongo; 4:4)

STRAFEN: USA X plus 5 und Spieldauer für Hauer (Ellbogencheck) – Schweiz X

Schiedsrichter: Schurr

Zuschauer: 7.186 (offiziell)

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