Schwedens großes Ziel

Continental-Cup-Finale in UngarnContinental-Cup-Finale in Ungarn
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Schweden versucht in diesem Jahr etwas, was bisher noch keinem Nationalteam gelungen ist: Das Double, bestehend aus dem Olympiasieg und dem Gewinn der Weltmeisterschaft, wartet noch auf seinen ersten Vertreter. Bisher wurden lediglich in den Jahren 1972, 1976, 1992, 1994, 1998 und 2002 olympisches und weltmeisterliches Edelmetall ausgespielt. In ein paar Tagen ist es in Lettlands Hauptstadt Riga zum siebten Mal der Fall. Das baltische Land wird als Nation der 15. WM-Gastgeber in der Geschichte sein. Der letzte Neuling war das ehemalige Jugoslawien im Jahre 1966 Laibach als jetzige Hauptstadt Sloweniens. Die BRD wurde damals lediglich durch die Schiedsrichter Keller und Kirche vertreten. Das Team spielte in der B-Gruppe im nahen Zagreb (jetzt Hauptstadt Kroatiens) und wurde damals vor Rumänien und Jugoslawien Erster. Die DDR belegte in der A-Gruppe einen hervorragenden fünften Platz. Der schwedische Weltstar Jörgen Jönsson wird höchstwahrscheinlich seine elfte WM absolvieren. Dies würde ihn, was die Anzahl der Teilnahmen angeht, mit internationalen Legenden wie Walerij Charlamow, Boris Michailow, Sergej Makarow, Vladimir Martinec und Ivan Hlinka gleichsetzen. Der 33-jährige, der in der letzten Woche in einem Testmatch gegen Russland eine Knieverletzung erlitt, ist allerdings auf dem Weg der Besserung, und zwar schneller als erwartet. Sein Bruder Kenny, ebenfalls Goldmedaillengewinner von Turin, wird ebenfalls erwartet. Jönsson bestritt auch bereits vier olympische Turniere und gewann zum ersten Male 1994 im norwegischen Lillehammer eine Goldmedaille. Wie bekannt, sind mit Österreich und Deutschland die Absteiger des letzten WM-Turniers wieder erstklassig. Beide Mannschaften gewannen alle Spieler ihrer Gruppe und sind im nächsten Jahr wieder in der A-Gruppe vertreten. Diese wird in den russischen Städten Moskau und St. Petersburg zwischen dem 27. April und 13. Mai über die Bühne gehen. Die 2008-er WM wird in den kanadischen Städten Quebec und Halifax ausgespielt. Das genaue Datum steht noch nicht fest. Die teilnehmenden Nationen haben bis zum 4. Mai 21.00 Uhr dem Direktorat ihre Kader vorzulegen. Maximalstärke 20 Spieler plus drei Torwarte, Minimalstärke 15 Spieler plus drei Torwarte. Die restlichen Spieler (bis zum erlaubten Maximum) müssen jeweils zwei Stunden vor dem jeweiligen Spiel bekanntgegeben werden. Vor der Qualifikations- und Abstiegsrunde dürfen die Teams noch zwei Spieler zusätzlich benennen. – Die Anzahl europäischer Akteure in der NHL ging um 27,16 % Prozent herunter. In Zahlen heißt das, dass 261 Cracks aus Europa „drüben“ ihre Brötchen und auch Steaks verdienen. In der Saison 2003/4 waren es noch genau 300. Dies bezieht sich auf Akteure, die wenigstens einmal für einen NHL-Verein in der Punktrunde aufliefen. Spitzenreiter ist Tschechien mit 65 Cracks. Es folgen: Russland (51), Schweden (46), Finnland (39), die Slowakei (32), Deutschland (8), die Schweiz (4), Weißrussland (3), Österreich (3), Polen, Kasachstan und Lettland stellten zwei, Frankreich, Norwegen, die Ukraine und Litauen jeweils einen Spieler. Die internationale Rangliste führte Schweden mit 2895 Punkten an. Verfolger sind Tschechien (2825) sowie Kanada (2790), wobei die Männer mit dem Ahornblatt vor Turin den Spitzenplatz innehatten.

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