Schiedsrichteraustausch regt Auslegung an

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Der internationale Schiedsrichteraustausch zwischen den "Top-7-Ligen" Europas bringt nicht nur den Schiedsrichtern neue Erfahrungen, sondern soll auch die Ligen über die Regelauslegung anregen. So geschah dies etwa in Schweden: Beim Spiel zwischen Färjestad und MoDo zeigte der russische Schiedsrichter Sergej Karabanov kein Pardon bei Fouls, welche gute Spieler an ihrem Spiel hindern sollen wie Behinderung oder Halten und überraschte die schwedischen Profis, welche keine eiserne Regelauslegung gewohnt waren. In den ersten zwei Dritteln sprach er in einem an sich harmlosen Spiel 32 Strafminuten aus, erst danach vermochten sich die Spieler anzupassen und konzentrierten sich auf spielerische Stärken. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, erhielt Karabanov entsprechend Lob. "Wow... er pfiff das Spiel nach dem Regelbuch", titelte eine schwedische Zeitung. "Eine russische Schiedsrichter-Revolution - so sollte Eishockey in Schweden gespielt werden", war ebenfalls als Überschrift in der Presse zu lesen.

Entsprechend Freude hat man deshalb beim IIHF als erste Bilanz des Austauschprogramms. "Wir müssen ein Umfeld gestalten, bei dem die besten Spieler die Möglichkeit haben auch die Leistungen von besten Spielern zu zeigen", schreibt der IIHF-Präsident René Fasel im Vorwort eines Magazins des internationalen Eishockeyverbandes. Dazu soll auch eine internationale Angleichung der Regelauslegung beitragen, denn eigentlich spielen die Ligen Europas mit demselben Regelbuch als Grundlage.

Wir erinnern uns: Auch in der Schweiz ist man seit letzter Saison verstärkter bemüht, die Schiedsrichter strenger nach den Regeln pfeifen zu lassen und sorgte so bei "Einführung" einer strengeren Regelauslegung im Sommer 2003 für rote Köpfe - nicht zuletzt bei ausländischen Gastteams in der damaligen Vorsaison. Auch der Schweizer Danny Kurmann, als einer von zwei Profi-Schiedsrichtern in der Schweiz ebenfalls im Programm involviert, zieht bislang eine positive Bilanz. "Die Schweiz ist ein kleines Land, man sieht oft dieselben Teams und Spieler Jahr für Jahr. Das Programm öffnet eine neue Türe und führt einige von uns Schiedsrichtern zu anderen Spielgewohnheiten", so Kurmann. Das Programm macht dabei auch von "heikleren" Spielen wie Servette-Bern, ZSC-Lugano oder Düsseldorf-Köln keinen Halt. Insgesamt werden 140 Spiele der sieben Ligen von 14 Austausch-Schiedsrichtern gepfiffen, darunter auch 20 in der NLA. Jeder NLA-Club soll dabei mindestens ein Mal zum Zuge kommen. (hockeyfans.ch)

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