SC Bern kurz vor der Ziellinie vorneBlick in die Schweiz

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Der ZSC hat mit Fribourg und Lugano ebenfalls keine absolut leichten Gegner, muss aber auf Schützenhilfe hoffen. Zug ist endgültig als Dritter platziert, wie auch Lausanne als Vierter. Genf als Fünfter hat es in den letzten Runden mit Bern und Kloten zu tun. Drei Punkte werden drin sein. Davos steht punktgleich mit Genf auf Platz sechs. Mit Biel und Langnau hat man gegen Genf die etwas leichteren Gegner, könnte so noch aufrücken. Biel wiederum, auf Platz sieben, trifft zu Hause auf Davos und muss auswärts zum aktuell formlosen Zug. Da können auch für die auswärts schwachen Bieler sechs Punkte zusammen kommen. Platz acht hält Lugano. Lausanne auswärts und Zürich daheim heißen die Gegner. Mehr als drei Punkte werden nicht drin sein, so dass Lugano vermutlich Achter bleiben wird.

In den Play-downs steht nur noch die Frage offen, wer Rang neun am Ende einnimmt. Kloten hat mit 57 Punkten einen mehr als Langnau und trifft am Wochenende zu Hause auf Ambri und muss nach Genf. Da können im Idealfall sogar fünf Punkte zusammen kommen. Langnau hat mit Zug (H) und Davos (A) die schwereren Gegner, wird sich mit Platz zehn abfinden müssen. Fribourg trifft auf die Topfavoriten Zürich und Bern, muss mit zwei Niederlagen rechnen, während Ambri in Kloten natürlich nur Außenseiter ist und auch in der Valascia gegen Lausanne kaum punkten wird.

HC Davos – EHC Kloten  3:4 (0:2, 0:0,3 :1, 0:1) n.P.

Überraschender Erfolg des Außenseiters, der super in die Partie kam. Grassi (3., 19.) zielte zweimal genau, traf zum 0:2. Die Aufholjagd der Davoser dauerte bis ins dritte Drittel. Lindgren (45.) bei doppelter Überzahl und Simion (51.) glichen aus. Praplan (53.) konnte, ebenfalls in doppelter Überzahl,  erneut Kloten in Führung bringen aber Kousals (54.) Treffer brachte den HCD in die Verlängerung. Dann musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen und hier traf nur einer: Klotens Drew Shore.

HC Lausanne – Servette Genf  2:5 (1:3, 1:0, 0:2)

Die favorisierten Lausanner hatten am Ende mit 27:23 mehr Torschüsse zu verzeichnen, die Tore schoss jedoch der Underdog. Spaling (4.) hatte es mit dem 0:1 eilig. Das 1:1 kam schnell. Walsky (6.) glich aus. Dann hatten nacheinander Jacquemet (11.) und Gerbe (17.) ihren Auftritt. Noch einmal kam Lausanne heran. Genazzi (24.) verkürzte. Bereits nach nur 45 Sekunden im dritten Drittel stand es durch Loeffel (41.) 2:4 und 13 Minuten später erhöhte Simek auf 2:5.

Zürcher SC – SC Bern 2:3 (1:0, 0:3, 1:0)

Die Vorrundenmeisterschaft wird in der Schweiz scheinbar durch Auswärtssiege entscheiden. Auch im dritten Vergleich dieser beiden Giganten gewann der Gast. Der ZSC war nach dem Spiel extrem frustriet, denn hat man hatte den SCB beherrscht, nur keine Tore geschossen. Das 1:0 von Suter (12.) gab die Überlegenheit auch nicht ansatzweise wieder. Im zweiten Drittel spielte Bern gut mit und jetzt klappten die Konter. Untersander (21.), Hischier (32.) und Blum (36.) drehten das Ergebnis auf 1:3. Im letzten Drittel eine einzige Abwehrschlacht der Bären, die nur ein Gegentor hinnehmen mussten. Blindenbacher (52.) verkürzte auf 2:3.

HC Fribourg – SC Langnau 5:3 (0:1, 2:2, 3:0)

Lebenszeichen des Tabellenletzten, der zwei Drittel seine liebe Mühe mit den Emmentalern hatte. Lindemann (11.) brachte den SCL in Führung. Nüssli (30.) erhöhte auf 1:2. Zwischenzeitlich hatten Sprunger (22.) und Neukom (32.) dann ausgeglichen. Seydoux (39.) schaffte die erneute Gästeführung. IM letzten Drittel zeigten die Drachen dann endlich mal erfolgreiches Eishockey. Birner (45., 51.) und Cervenka (60.) schossen den verdiente Sieg heraus.

EHC Biel – EV Zug 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

Mit dem Erreichen der Ziellinie scheinen den Zugern die Nerven zu flattern.  Sicherlich ist Biel auch kein leichter Gegner, schon gar nicht auswärts, aber bei 29 Torschüssen null Treffer ist schon mäßig. Sutter (32.), Pouliot (54.) und Earl (59.) trafen für Biel.

HC Fribourg – HC Ambri-Piotta 7:0 (5:0, 1:0, 1:0)

Dass das Duell der beiden Tabellenletzten so eindeutig ablaufen würde, hatte niemand erwartet. Im ersten Drittel waren die Gäste nur ein Spielball der wie entfesselt auftretenden Gastgeber. Danach wurde das Spiel von den Drachen nur noch verwaltet. Torschützen: Birner, Sprunger (3), Rathgeb, Mauldin und Abplanalp.

EHC Biel – Servette Genf 6:3 (2:1, 1:2, 3:0)

Beide Teams begegneten sich in starker Form. Im ersten Drittel war Biel etwas besser, im zweiten Genf. Folgerichtig stand es nach Toren von Earl (10.), Tschantre (13.) und Pauliot (26.) für Biel und Loeffel (1.), Pare (30., 31.) nach zwei Dritteln 3:3. Dann startete Biel durch und Genf konnte nicht mehr antworten. Rossi (44.), Paulion (56.) und Schmutz (59.) machten den Bieler Sieg letztendlich klar.

HC Lausanne – EV Zug 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

In Biel kann man 0:3 verlieren aber dann in Lausanne wieder. Langsam muss man sich um die Sturmstärke der Zuger für die Play-Off`s Sorgen machen. Pesonen (40.), Herren (52.+53.) schossen die Tore für den Sieger, der seinen stärksten Mann in Keeper Huet hatte.

SC Bern – EHC Kloten 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)

Auch der zweite Zürcher Verein konnte mit 3:2 bezwungen werden und auch dieses Spiel war sehr knapp. Lasch (20.) und Gagnon (24.) brachten Bern in Führung. Plüss (41.) erhöhte im dritten Drittel schnell auf 3:0. Dann wurden auch die Gäste effektiver. Sanguinetti (46.) und Lemm (53.) brachten die 16.400 Fans zum Schweigen. Am Ende hatte aber Bern trotz des schwachen dritten Drittels die Nase vorn.

HC Lugano – HC Davos 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)

6100 Zuschauer sahen stärke Graubündner aber die entscheidenden Tore schoss Lausanne. Bürgler (28.), Fazzini (58.) und Lapierre (59.) trafen für den HCL, nur Ambühl (8.) für Davos.

EV Zug – HC Fribourg  4:1 (2:1, 2:0, 0:0)

Nach 120 torlosen Auswärtsminuten musste für Zug wieder ein Sieg her und der fiel, vor allem im ersten Drittel, sehr schwer. Neukom (3.) schoss schnell das 0:1. In der 11. Minute dann der Aufschrei der erlösten Fans. Martschini mit dem Ausgleich und in der 17. Minute die ersehnte Führung von Diaz im Powerplay. Danach wurde Zug ruhiger und wieder effektiver. Fabian Schnyder (35.) und Senteler (40.) schossen noch vor der zweiten Sirene das Endergebnis heraus.

Servette Genf – HC Lausanne  6:4 (0:0, 3:1, 3:3)

Beide Teams zeigten sich offensivfreudig. Am Ende standen 82 Torschüsse für beide zu Buche aber nach dem ersten Drittel konnte keiner ahnen, dass noch zehn Tore fallen würden. Den Anfang machte Ledin (25.) für Lausanne. Dann zog Genf an. Pare (30.), Gerbe (33.) und Riat (37.) schossen die Gastgeber mit 3:1 in Führung. Im dritten Drittel ging die Genfer Zauberei zunächst weiter. Innerhalb der 42.Spielminute erhöhten Jacquemet und Douay auf 5:1. Dann die unglaubliche Aufholjagd der Lausanner. Innerhalb von 57 Sekunden zwischen der 44. und 45. Spielminute trafen Genazzi, Jeffrey und Pesonen und verkürzten auf 5:4. Spaling beruhigte zwei Minuten später die Genfer Gesichter mit seinem Tor zum 6:4-Endstand.

EHC Kloten – EHC Biel 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)

Die Flyers wollten ihre letzte Play-off-Chance nutzen und sie taten es, obwohl es bereits nach 98 Sekunden einen Rückschlag gab, als Tschantre für Biel traf. Auch der eigene Powerplaytreffer zwei Minuten später von Grassi konnte Kloten zunächst nicht beruhigen, denn Pauliot  erhöhte kurz darauf auf 1:2. Danach fing sich Kloten, musste aber bis zur 34. Minute warten, ehe Frick ausglich. Den Siegestreffer der Flyers markierte schließlich Obrist in der 46. Minute.

HC Davos – Zürcher SC Lions  3:4 (0:1, 3:2, 0:1)

Das einzige Ziel des ZSC ist die Verfolgung und das mögliche Abfangen der Berner kurz vor dem Ende der Vorrundenmeisterschaft. Dafür griffen sie in Davos tief in den Glückstopf. Bereits der erste Angriff durch Nilsson brachte dem ZSC die Führung.  Um diesen Schock zu verdauen, brauchte Davos bis ins zweite Drittel um dann die Zürcher unter Druck zu setzen. Du Bois (23.) mit einem Blueliner glich zunächst aus. Dann das 1:2 von Kenins (28.) im Powerplay. Keine vierzig Sekunden später das 2:2 von Jörg, als er einen Schuss von Enzo unhaltbar für ZSC-Keeper Schlegel abfälschte. Beim 3:2 von Wieser (32.) hatte Schlegel gar keine Chance aber dann kam der ZSC mit der berühmten Portion Glück zurück. 34 Sekunden vor der zweiten Sirene fälschte Herzog einen Geering-Schuss ab und 37 Sekunden vor Spielende machten Blindenbacher mit einem Blueliner alles klar für die Lions.

SC Langnau – SC Bern 2:4 (0:2, 1:2, 1:0)

Die zuletzt stark aufspielenden Langnauer waren heuer gegen Bern chancenlos. Zu abgezockt präsentierte sich der Titelverteidiger. Gagnon (6.) mit schnellem Powerplay-Tor zur frühen Führung, die Müller (17.) ausbaute. Bereits der erste Angriff im zweiten Drittel für Langnau landete im Berner Tor. Gegen Huguenins Kracher von der blauen Linie von Berns Keeper Genoni machtlos. Zwei weitere schöne Tore, wiederum von Marco Müller (28.) und Plüss (32.) brachten bereits die Entscheidung. Das 2:4 von Moggi war nur noch Ergebniskorrektur.

HC Ambri-Piotta – HC Lugano 0:5 (0:3, 0:2, 0:0)

Rechtzeitig vor den entscheidenden Runden ist Ambri komplett außer Form und Lugano in der selbigen. Schon lange nicht mehr hatte der südliche Kantonsrivale so wenig Probleme wie bei diesem Erfolg. Ulmer(2), Fazzini, Walker  und Sannitz trafen für den HCL, der das Spiel noch höher hätte gewinnen können, eigentlich sogar müssen.

Zürcher SC Lions – SC Langnau 8:3 (2:0, 3:2, 3:1)

Zum Ende der Vorrunde scheinen den Langnauern die Kräfte auszugehen. Auf alle Fälle waren einige Treffer bereits in der Vorbereitung vermeidbar, der klare Sieg der Zürcher geht jedoch ebenfalls in Ordnung. Tore für Zürich: Suter (2),  Wick (2), Thoresen, Siegenthaler, Rundblad und Schäppi. Langnau: Kuonen, Gerber und Dostoinov.

HC Davos – HC Ambri-Piotta   4:1 (1:0, 2:0,1:1)

Ambri, im Augenblick völlig von den Socken, war ein Spielball der Graubündner. Am Ende hätte es 9:2 stehen müssen, aber lediglich Ambris Keeper Descloux hatte etwas dagegen. So durften sich vor dem Ehrentreffer von Ambri durch Mäenpää (53.) erst noch die Davoser Corvi (17., 25.) , Ruttu (24.) und Paschoud (52.) austoben.

SC Bern – EV Zug 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)

Im Spitzenduell des Dienstags kamen „nur“ 16.000 Zuschauer und diese sahen zumindest im ersten Drittel ein, vom Ergebnis, nicht von den Spielanteilen,  ausgeglichenes Drittel. Ruefenacht (13.) brachte die Berner in Führung, Klingberg (14.) glich nach toller Kombination mit Immonen und Diaz aus. Moser (23.) brachte Bern wieder in Führung. Arcobello nutzte einen krassen Abwehrfehler von Zugs Keeper Stephan aus und erhöhte in der 45. Minute auf 3:1. Den Endstand besorgte Blum in der 55. Minute im Powerplay.

Zürcher SC Lions – EHC Biel 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

Im ersten Drittel war überraschend Biel das bessere Team. Nur mit Glück, einer starken Defensive und einem erstklassigen Schlegel im Tor konnte Zürich einen Rückstand vermeiden. Dann drehte sich die Begegnung, Zürich nahm Fahrt auf und es fielen auch die Tore. Herzog (31.), Nilsson (41.) und Marti (53.) trafen für den Favoriten.

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