SC Bern kurz vor der TitelverteidigungBlick in die Schweiz

Der SC Bern steht in der Schweiz vor dem erneuten Gewinn der Meisterschaft. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Der SC Bern steht in der Schweiz vor dem erneuten Gewinn der Meisterschaft. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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SC Bern – EV Zug 5:0 (2:0, 3:0, 0:0)

Der Start der Berner war furchteinflößend. Von Anfang an wurde Zug unter Druck gesetzt und das 1:0 nach nur drei Spielminuten eigentlich logisch. Simon sah Arcobello vor dem Tor, passte und dieser überwand Zugs Keeper Stephan problemlos zur Führung. Das brachte Zug komplett aus der Fassung und wie es um das Nervenkostüm der Innerschweizer gestellt ist, zeigte das 2:0. Lasch saß auf der Strafbank, als Berger die Zuger Verteidiger als Slalomstangen missbrauchte, kurz von Stephan gestoppt wurde und dann die Scheibe über die Linie stocherte. In der Folge versuchte Zug Linie in das eigene Spiel zu bekommen und erst einmal die erste Pause ohne weiteres Gegentor zu erreichen. Das klappte auch aber die ersten Minuten nach der Pause wurden fürchterlich. Der Mann des Tages, Marc Arcobello begann das zweite Drittel mit dem 3:0, als er von links in das Verteidigungsdrittel der Zuger stürmte und selbst abschloss, obwohl zwei Mannschaftskameraden zur Passentgegennahme bereit standen. Drei Minuten später, man zählte erst die 25. Spielminute versuchte bei einem ähnlichen Angriff Lasch das gleiche wie zuvor Arcobello, scheiterte an Stephan aber dieser konnte den Puck nur prallen lassen und Krueger schob sie zum 4:0 in die Maschen. Damit war das Spiel gelaufen. Für das endgültige 5:0 war schließlich noch einmal Arcobello zuständig. Diesmal zog er von links in die Mitte, wartete bis der Schussweg frei ist und zog dann ab. Stephan war chancenlos.

EV Zug – SC Bern 2:4 (1:0, 1:2, 0:2)

Man kann im Nachhinein den Zugern nicht vorwerfen, dass sie es nicht versucht hätten. Vor ausverkauftem Haus, 7015 Zuschauer waren anwesend, darunter etwa 500 Berner Gäste, gab sie von Anfang an Gas, versuchten die Meister in seine Hälfte zu drängen. Bei ausgeglichenem Spiel ging der EVZ in einem Powerplay in Führung, als Bodenmann und Genoni auf der Bank saßen. Torschütze war in diesem Fall Diaz. Dass auch die Berner Powerplay können, bewiesen sie zwischen der 20. Und 30. Minute, als ihnen, jeweils in Überzahl, der Umschwung gelang. Erst stand Lasch goldrichtig beim Ausgleich, dann probierte es Untersander alleine aus, als er keine Lust auf eine Powerplay-Formation hatte, drei Mann ausspielte und dann eine kleine Lücke über der rechten Schulter von Stephan erspähte und genau traf. Die Antwort, exakt 65 Sekunden später, kam von Lammer, der ebenfalls in Überzahl traf. Sehr unglücklich für die Gastgeber das 2:3, als im Gewühl vor dem eigenen Tor Stephan die Übersicht verlor und mit dem linken Schoner die Scheibe ins eigene Tor lenkte. Zum erneuten Ausgleich für Zug sollte es nicht mehr reichen, obwohl Harold Kreis seinen Keeper Stephan 60 Sekunden vor Spielende aus dem Kasten nahm. Moser gelang prompt das 2:4, wobei der Torschütze perfekt  Maß nahm, denn er stand bei Puckabgabe ziemlich genau 50m vom Tor der Zuger entfernt.

Play-downs

HC Fribourg – HC Ambri-Piotta  4:1 (4:0, 6:1, 2:1, 1:7, 5:2)

Die letzte Serie war eigentlich eine klare Serie für Fribourg. Lediglich in Spiel drei und vier gab es eine kleine Gegenwehr von Ambri, das seinen Höhepunkt im überraschenden 7:1-Sieg hatte. In Spiel fünf wurden die Verhältnisse von Fribourg wieder gerade gesetzt und damit der Klassenerhalt geschafft. Ambri dagegen muss sich mit dem  NLB-Sieger Langenthal auseinandersetzen.

HC Ambri-Piotta – SC Langenthal 2:0 (4:2, 2:1)

Der erste Kelch ist an Ambri vorbeigegangen. Die Tessiner kämpfen wirtschaftlich um ihr Überleben und ein Abstieg wäre fatal. NLB-Gewinner Langenthal dagegen wäre bereit, ohne ein großes Risiko in die NLA aufzusteigen. Zuvor muss jedoch erst Ambri aus dem Weg geräumt werden, was im Augenblick sehr schwierig erscheint. Kostner und Stucki brachten im ersten Spiel Ambri jeweils in Führung, Tschannen und Füglister glichen aus. Kostner schaffte noch im zweiten Drittel die erneute Führung, die Fuchs bereits in der 42. Minute mit dem 4:2 zementierte. Die erste Begegnung in Langenthal wurde eine Nervenschlacht. Küng gelang in der 18. Minute das 1:0 für den NLB-Meister. Fora (25.) glich im Powerplay aus. Die Entscheidung gelang Cory Emmerton (65.).

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