SC Bern gelingt Titelverteidigung in der NLADer Meister in der Schweiz steht fest

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Einziger Unterschied: München musste gegen den gleichen Gegner wie im Vorjahr (Wolfsburg) antreten, Bern setzte sich mit dem Tabellendritten aus Zug auseinander, musste dafür auch ein bisschen mehr tun ehe die Meisterschaft feststand.

Spiel 6: EV Zug – SC Bern 1:5 (0:2, 1:2, 0:1)

7000 Zuschauer waren bereit, ihren EVZ zum dritten Sieg zu peitschen, aber die Nervosität, der Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, war Gift für die Hausherren, die damit nicht fertig wurden. Bereits in der vierten Minute luchste Ruefenacht einem EVZ-Verteidiger vor dessen Tor die Scheibe ab und überwand Stephan im Zuger Tor zum 0:1. Völlig abgezockt dann das 0:2. Lasch schoss, hinter dem EVZ-Tor postiert, bewusst auf die rechts Schulter von Stephan und von dort prallte die Scheibe ins Netz. Dieses 0:2 war bereits eine Vorentscheidung, aber die wirkliche Bestrafung durch die Berner gab es in den ersten 120 Sekunden des Mitteldrittels. Moser mit etwas Glück und Untersander mit einem Hammer von der blauen Linie erhöhten auf 0:4. Lediglich Fabian Schnyder war es vorbehalten, einen Treffer gegen einen defensivstarken SC Bern zu schießen. Den Abschluss und somit das letzte Tor der abgelaufenen Saison schoss dann der Berner Kanadier Andrew Ebbett. Damit holten die Berner ihren 15. Meistertitel, davon schon den fünften in diesem Jahrtausend.

Spiel 5: SC Bern – EV Zug  6:1 (3:0, 2:1, 1:0)

Ein Spiel auf ein Tor mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg des SCB. Ruefenacht, Bodenmann und Müller sorgten bereits nach 20 Minuten für ein beruhigenden 3:0-Vorsprung. Im zweiten Drittel erhöhten Ruefenacht und Arcobello bei einem Gegentor von Grossmann auf 5:1. Das letzte Tor schoss Untersander im Powerplay.

Spiel 4: EV Zug – SC Bern 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) n.V.

Vor ausverkauftem Haus berannte Zug von Anfang an das Tor des SC Bern, lief aber immer Gefahr, ausgekontert zu werden. Lammer und Schnyder schossen die Zuger noch im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Dann kam Bern zurück. Im zweiten Drittel war Bern überlegen, schoss aber nur ein Tor (Plüss). Dafür fiel der Ausgleich im dritten Drittel recht früh. Bereits in der 44. Minute markierte Moser den Ausgleich. Der in der Finalserie überraschend starke Alt-Internationale Fabian Schnyder war dann in der 63. Minute mit einem Zaubertor, als er im Hechtflug die Scheibe ins Netz beförderte, der entscheidende Torschütze für Zug und hielt damit die Hoffnungen der Zuger hoch.

Spiel 3: SC Bern – EV Zug 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 0:1) n.V.

Eine sensationelle Leistung der Zuger ebnete einen überraschenden Auswärtssieg. Dabei war der Spielstart alles andere als günstig für den EVZ. Jarkko Immonen holte sich bereits in der zehnten Minute eine „Fünfer“ plus Spieldauer nach einem Check von hinten ab und ganze zehn Sekunden bevor die Strafe ablief, traf Ebbett zum 1:0 für die Hauptstädter. Zug spielte jedoch geduldig weiter, setzte auf Konter und traf tatsächlich fünf Minuten vor Schluss zum 1:1 durch Martschini. In der 65. Minute gelang Reto Suri sogar das 1:2 für die Inner-Schweizer, die damit in der Serie den Anschluss hergestellt hatten.

Spiel 2:  EV Zug – SC Bern 2:4 (1:0, 1:2, 0:2)

In einem hart umkämpften Match nahmen die Berner dem Kontrahenten den Aufschlag ab und gingen in der Serie mit 2:0 in Führung. Dabei hätten die Zuger im ersten Drittel mit mindestens 3:0 führen müssen, weil der SCB undiszipliniert agierte und sich zig Strafen abholte. Am Ende stand es jedoch nur 1:0 (Diaz) und auch nur, weil ein doppeltes Überzahlspiel half. Wie stark Bern seinerseits im Powerplay ist, bewiesen Lasch und Untersander kurze Zeit später und drehten das Ergebnis. Lammer glich wiederum im Powerplay aus, aber dann traf Blum in der 44. Minute zum 2:3. Zug verzweifelte im letzten Drittel an der SCB-Defensive und als Zugs Trainer Kreis seinen Keeper Stephan vom Eis holte, machte Moser mit einem Empty-Netter zum 2:4 alles klar.

Spiel 1: SC Bern – EV Zug 5:0 (2:0, 3:0, 0:0)

Der Spieler des Tages hieß Marc Arcobello. Berns Kanadier traf zum Serienauftakt gleich dreimal. Dazu waren Berger, sogar mit einem Shorthander und Deutschlands Nationalverteidiger Justin Krueger erfolgreich. Zug schoss 35 Mal auf den Kasten von SCB-Keeper Genoni, traf aber nicht ein einziges Mal.

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