Sandro Rizzi vom HC Davos feierlich geehrtDie Nummer 69 wird nicht mehr vergeben

Das Trikot von Sandro Rizzi hängt beim HC Davos nun unter dem Hallendach. (Foto: Imago)Das Trikot von Sandro Rizzi hängt beim HC Davos nun unter dem Hallendach. (Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 1 Minute

In der Schweizer NLA hat nun solch ein Spieler ein neues Kapitel aufgeschlagen und zur Belohnung und vor allem zu seiner Ehre wird die Nummer 69 nie wieder vergeben. Die Rede ist vom HC-Davos-Akteur Sandro Rizzi. Die Abwehrstütze des Schweizer Rekordmeisters wird seinem Verein sicherlich fehlen, auch wenn mit Du Bois, Forster, Koistinen und von Arx noch einige Routiniers mit an Bord sind.

Sandro Rizzi, in Samedan in der Nähe von St. Moritz geboren,  begann seine Karriere natürlich in den Jugendmannschaften vom EHC St. Moritz. Selbstverständlich wurde er U18- und U20-Nationalspieler, ehe seine Karriere im rot-weißen Nationaldress nach der WM 2001 überraschend endete. 1998 trat er schon für Davos an, zum Teil auch noch für das Juniorenteam. Ab 1999 war Rizzi dann endgültig zum Stammspieler geworden. Wie wichtig er für die Trainerlegende Arno del Curto ist, zeigte erst seine Ernennung zum Co-Captain 2006 und schließlich trug er 2011, 2012 und in der letzten Saison das begehrte „C“ auf dem Trikot.

2002, 2005, 2007, 2009 und 2011 wurde Rizzi Schweizer Meister, fünfmal holte er auch den Spengler-Cup. Wenn man alle seine NLA-Spiele zusammenzählt, kommt man auf die gewaltige Summe von 870 Spielen mit 116 Toren und 132 Assists. Ganze 483 Strafminuten summierten sich. Ein Wert, der zeigt, dass Rizzi zwar niemanden schonte, aber auch für fairen, physischen Eishockeysport stand.

Am 20. September vor dem Match gegen den HC Lugano, das mit 2:1 gewonnen wurde, wurde das Trikot von Sandro Rizzi unter das Hallendach gezogen und soll nie wieder vergeben werden.