Russland verteidigt TitelWorld Legends Hockey League

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Schweden – Slowakei 2:7 (0:2, 1:2, 1:3)

Ein Drittel auf Augenhöhe zeigten die Mannschaften am Sonntagmittag. Beide hatten die eine oder andere Chancen, zudem waren die Schweden etwas schwungvoller als gestern unterwegs. Doch auch das reichte nicht gegen die Slowakei, die mit Vorsprung in die erste Pause gingen.

Im Mitteldrittel ließen die Slowaken einige Chancen aus, doch um die Führung weiter auszubauen, reichte es. Schweden hatte Mühe den slowakischen Angriff in den Griff zu bekommen. Doch auch die Skandinavier kamen zu ihrem ersten Tor.

In den letzten 15 Minuten machten die Slowaken das Ergebnis deutlich. Immer wieder fanden sie einen freien Mann, der direkt abziehen konnte. Die Tre Kronor konnten am Ende nur noch den Schlusspunkt setzen und mussten sich mit dem vierten Platz begnügen. Die Bronzemedaille hängten sich die Slowaken um.

Tore: 0:1 (10.) Ivan Droppa (Slavomir Ilavsky), 0:2 (13.) Ľubomír Hurtaj (Dusan Pohorelec, Robert Pukalovic), 0:3 (17.) Roman Kontsek (Branislav Jánoš, Robert Pukalovic), 0:4 (22.) Róbert Petrovický (Roman Kontsek, Branislav Jánoš), 1:4 (25.) Jan Viktorsson (Jens Öhling, Challe Berglund), 1:5 (36.) Branislav Jánoš (Róbert Petrovický), 1:6 (37.) Richard Šechný (Lubomir Pokovic, Ivan Droppa), 1:7 (41.) Martin Štrbák (Rene Pucher, Richard Šechný), 2:7 (43.) Thomas Rhodin (Patrik Juhlin, Challe Berglund).

Schiedsrichter: Erich Singaitis, Patrick Altmann.

Russland – Tschechien 6:4 (1:1, 3:0, 2:3)

Im Finale der World Legends Hockey League 2017 gingen nach den Leistungen in den Halbfinales die Russen als Favorit ins Spiel. Ihr Ziel war es von Beginn an den Erfolg aus dem Vorjahr zu verteidigen. Doch die Russen taten sich schwer. Die Tschechen hatten einige gute Chancen und so war Goalie Maxim Sokolov gezwungen, die wohl beste Parade des Turniers auszupacken, um die Null zu halten. Allerdings wurde auch er einmal bezwungen. Russland verwandelte einen Penalty, um das Spiel auszugleichen. Vergab aber in der letzten Minute des Eröffnungsdrittel einen weiteren. Zur Erinnerung, es gibt keine Zwei-Minuten-Strafen, sondern direkt Penalty.

Auch im Mitteldrittel konnten die Tschechen das Spiel einige Zeit offen halten. Sie hatten sogar mehrfach die Chance zur Führung und erneut war es Maxim Sokolov der die Russen im Spiel hielt. Dann aber legte der Favorit nach und wer Viktor Gordiyuk nach dem Führungstor jubeln sah, wusste wie ernst die Sache ist. Ein weiterer verwandelter Penalty und ein Abstauber durch „The Russian Rocket“ Pavel Bure vollendeten das Drittel.

Spätestens als „der Professor“ Igor Larionov das fünfte Tor machte, war wenigstens eine Vorentscheidung gefallen. Am Ende wurde es aber nochmal richtig spannend und wer weiß wie das Spiel ohne Maxim Sokolov im russischen Tor ausgegangen wäre. Tor um Tor kamen die Tschechen und zogen in der letzten Spielminute sogar noch ihren Goalie, um einen weiteren Feldspieler zu bringen. Doch auch dieses altbekannte Rezept von Coach Jan Havel brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg. Bei der Schlusssirene jubelte erneut der Titelverteidiger.

Tore: 0:1 (7.) Josef Beránek, 1:1 (12.PEN) Viktor Gordiyuk, 2:1 (21.) Viktor Gordiyuk (Darius Kasparaitis, Sergei Zhebrovsky), 3:1 (25.PEN) Igor Varitsky, 4:1 (26.) Pavel Bure (Vitali Prokhorov), 5:1 (32.) Igor Larionov (Alexei Kasatonov, Viktor Gordiyuk), 5:2 (36.PEN) Tomáš Kucharčík, 6:2 (41.) Pavel Bure (Slava Fetisov, Viktor Gordiyuk), 6:3 (42.) Josef Beránek (David Pospíšil, Martin Maskarinec), 6:4 (45.) Richard Zemlicka (Tomáš Kucharčík).

Schiedsrichter: Willi Schimm, Alexander Cherenkov.

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