Russland - Ukraine 3:3 (0:2;2:1;1:0) - Überraschung im Bruderduell

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Als überraschenden Achtungserfolg im Duell der ehemaligen Sowjetrepubliken muss man das Unentschieden der Ukraine gegen den großen "Bruder" Russland werten. Die Mannschaft von Trainer Bogdanov war bestens auf das russische Team eingestellt und dementsprechend besonders motiviert. Die meisten Spieler beider Mannschaft sind in der russischen Liga beschäftigt und kennen sich gegenseitig gut. Für die Russen war dies scheinbar nicht Motivation genug, vielmehr schien man die Ukraine etwas zu unterschätzen. Zwar begann die "Sbornaja" druckvoll und war die aktivere Mannschaft, dennoch ließ man sich schon im ersten Spielabschnitt gleich zweimal überraschen. Eine schöne Kombination schloss Tsyrul in der sechsten Minute zur Führung ab. Routinier Shyryaev konnte sogar auf 2:0 erhöhen (15. Minute). Zwar legten die Russen nun einen Gang zu, aber der Anschlusstreffer durch Tkatchenko wurde umgehend vom Ex- Nürnberger Shakraychuk beantwortet. Dementsprechend ungehalten war Trainerlegende Boris Michailov, der seine Spieler immer wieder lautstark auf ihre Fehler hinwies. Noch im Mittelabschnitt konnte Prokopiev (35. Minute) erneut verkürzen. Geschickt verstanden es die Ukrainer immer wieder die Räume eng zu machen und so nur wenig Torchancen zuzulassen, dennoch mussten sie den Ausgleich schlucken: Yukov hämmerte in der 45. Minute die Scheibe von der blauen Linie ins Netz, dabei blieb es bis zum Schluss. Die Russen haben nun mit Finnland und der Slowakei zwei schwere Brocken auf der Speisekarte und müssen eventuell sogar noch um die Teilnahme am Viertelfinale zittern, sollte die Ukraine gegen Österreich gewinnen.

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