Russland: Puck-Stars drängen in die Duma

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Einst gewannen sie Titel und Goldmedaillen in Serie für die UdSSR und wurden

hochrangige Offiziere der Roten Armee. Heute sind einige von ihnen bereits in der Staatsduma in Moskau, dem Parlament Russlands. Bei der letzten Wahl vor einigen Wochen wurde auch Torwart-Legende Vladislav Tretjak in die Duma gewählt. Der „Mann mit den tausend Händen“, wie man ihn nannte, ließ sich in der Provinzregion Saratov (an der Wolga) wählen. Für die Region war es eine Sensation, einen so prominenten Kandidaten zu haben.

Insider behaupten, dass ihn das ein paar tausend Dollar gekostet hat. Tretjak war zehnmal Weltmeister, neunmal Europameister, dreimal Olympiasieger und bestritt 287 Länderspiele für die damalige Soviet Union. Sein Freund Wayne Gretzky verschaffte ihm Werbeverträge in Nordamerika (Rasierklingen) und einen Job als Torwarttrainer bei den Chicago Black Hawks in der NHL. So konnte er seine Pension als Oberstleutnant i.R., die rund 90 Dollar monatlich einbrachte, gewaltig aufbessern. Nach der politischen Wende eröffnete er in Moskau eine Eishockeyschule für junge Talente. Als Duma-Abgeordneter will er jetzt seinen Job in Chicago aufgeben und nur noch in Moskau leben. „Gut leben“, wie seine Freunde meinen, denn, “wer in der Duma sitzt hat ausgesorgt“.

Tretjak ist aber nicht der erste Eishockeystar, der in die Politik ging. Schon 1990 war der einstige Puckzauberer und Publikumsliebling Anatoli Firsov Parlamentsmitglied in der Duma.

Firsov starb vor vier Jahren. Noch weiter oben in der Politik-Hirarchie sind die beiden einstigen Superstars der Sbornaja Vyacheslav Fetisov und Sergej Makarov. Beide waren nach der Wende Profis in Nordamerika und brachten viele Dollars mit nach Moskau. „Die beiden könnten mit ihren Dollars den Kreml kaufen“, sagte damals der Journalist und Dichter Igor Tarabrin. Vyachseslav Fetisov, der Weltklasseverteidiger sagte schon 1990 in New York, dass er einmal Präsident Russlands werden will. Jetzt ist er seit ein paar Jahren Sportminister in der Putin-Regierung. Und er holte sich seinen alten Kumpel Sergej Makarov als Stellvertreter (eine Art Staatssekretär) ins Amt . Die Sbornaja ist also gut vertreten, wenn es ums regieren geht. (Igor Tabinov u. Horst Eckert)

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