Russland droht der Ausschluss von der Eishockey-WMWADA verhängt vierjährige Sperre gegen Russland

Wie bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang könnten russische Sportler nach dem WADA-Beschluss in den nächsten vier Jahren nur als neutrale Sportler antreten dürfen. (Foto: dpa/picture alliance/Sven Simon)Wie bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang könnten russische Sportler nach dem WADA-Beschluss in den nächsten vier Jahren nur als neutrale Sportler antreten dürfen. (Foto: dpa/picture alliance/Sven Simon)
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Das betrifft zunächst einmal die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio sowie die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking – doch auch Weltmeisterschaften, die sich dem WADA-Kodex unterworfen haben, sind betroffen. Diese Entscheidung fällte heute das Exekutivkomitee der WADA in Lausanne. Bereits bei den Winterspielen in Pyeongchang durften russische Athleten nicht unter ihre Flagge und mit ihrer Hymne antreten. So traf die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im Finale der Spiele von Südkorea bekanntlich offiziell auf die „Olympischen Athleten aus Russland“. Denn dies soll auch innerhalb dieser Sperre möglich sein – als neutrale Athleten anzutreten ohne russische Hoheitssymbole. Diese Sportler müssten wie in Pyeongchang lückenlos nachweisen, dass sie dopingfrei sind.

Da auch die Vergabe internationaler Wettkämpfe an Russland rückgängig gemacht werden soll, könnte es sein, dass die Eishockey-WM 2023 nun eben doch nicht in St. Petersburg stattfinden wird. Auch der Ausschluss des Teams beziehungsweise nur die Zulassung eines „neutralen“ Eishockey-Teams mit russischen Spielern zur Weltmeisterschaft ist damit denkbar. Noch hat die International Icehockey Federation keine Entscheidung getroffen, in einer Stellungnahme aber abgekündigt, alle notwendigen Prozeduren abzuwarten, um dann final einen Beschluss zu verkünden.

Russland hat einen Einspruch gegen die Entscheidung der WADA angekündigt.

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