Proficlubs wollen mehr EinflussEuropean Hockey Club Alliance

Mikhail Ponomarew (links) von der Düsseldorfer EG ist im Führungsgremium der European Hockey Club Alliance vertreten. (Foto: Imago)Mikhail Ponomarew (links) von der Düsseldorfer EG ist im Führungsgremium der European Hockey Club Alliance vertreten. (Foto: Imago)
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Die Clubs wollen mehr Mitspracherecht. Was in vielen Ländern auf nationaler Ebene bereits vollzogen ist, streben die Profivereine noch auch international an – deswegen wurde mit der European Hockey Club Alliance in Düsseldorf nun eine Interessensvertretung ins Leben gerufen. Wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) meldet, waren beim Treffen in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens 53 Clubs vertreten.

Die European Hockey Club Alliance scheint vergleichbar mit der European Club Association, die eine ähnliche Funktion im Fußball wahrnimmt und von Karl-Heinz Rummenigge geführt wird. Der Zusammenschluss der Clubs will mehr Einfluss bei der International Icehockey Federation (IIHF) geltend machen, um die eigenen Interessen bei Transferabkommen mit der NHL oder der Beteiligung an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen durchzusetzen, wie die NZZ meldet. Bislang sind die Clubs kaum an den Gewinnen beteiligt, die durch die Weltmeisterschaften erzielt werden. Zum aktuellen Führungsgremium der EHCA gehören Marc Lüthi (SC Bern), Hakan Loob (Färjestads BK) und Mikhail Ponomarew (Düsseldorfer EG). Auch Jürgen Arnold (ERC Ingolstadt) ist vertreten.

Ein weiteres Meeting ist für den 13. April in Wien geplant. Die endgültige Gründung soll im Juni erfolgen.