Premiere: Zweitligist im Schweizer PokalfinaleRapperswil trifft auf Davos

Der SC Rapperswil-Jona Lakers jubelt. (picture alliance/KEYSTONE)Der SC Rapperswil-Jona Lakers jubelt. (picture alliance/KEYSTONE)
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Eine richtige Sensation war es eigentlich nicht was sich im Schweizer Eishockey-Pokal abspielte, denn als in der Auslosung feststand, dass sich die beiden verbliebenen NL-Teams sowie die beiden Swiss-League-Teams direkt duellieren würden, musste es ja ein unterklassiges Team ins Finale schaffen. Einmal setzte sich Davos durch und zum anderen Rapperswil. Da auch im Cup-Finale der unterklassige Verein Heimrecht hat, findet somit am 05. Februar 2018 das Spiel in Rapperswil beim aktuellen Tabellenführer der Swiss-League statt. 

EHC Biel – HC Davos 2:4 (1:3,1:0,0:1)

Zunächst starteten die Bieler selbstbewusst, kreierten Möglichkeiten, wobei die Beste von Toni Rajala nicht umgesetzt werden konnte. In der fünften Minute die kalte Dusche der Gäste. Marc Wieser nutzte gleich das erste Powerplay zum 1:0 für den HCD. Rajala, kurz vorher noch der Unglücksrabe kann in der neunten Minute Pedretti bedienen und der gleicht zum 1:1 aus. Dann ein Schock für die Gastgeber. Im Powerplay lassen sie Kousal nach einem Fehlpass freien Lauf und der bringt den Shorthander zum 2:1 für Davos unter. Die Konfusion der Bieler bringt bis zum Drittelende keine nennenswerten Chancen mehr zutage, noch schlimmer, in der 18. Minute erhöhte Brock Little gar auf 3:1 für Davos. Im zweiten Drittel versuchen die Bieler den Druck auf das Davoser Tor zu erhöhen und können in der 35. Minute jubeln, als Rajala ein Powerplay zum 2:3 nutzen kann. In den letzten zwanzig Minuten versuchen die Bieler alles aber die Graubündner Defensive um Keeper van Pottelberghe hält dem Druck stand und kann sogar noch einen der Konter zum 4:2 unterbringen. Kousal machte dabei in der 52. Minute in Überzahl sein zweites Tagestor.

SC Rapperswil – Jona – HC Ajoie 4:0 (1:0,2:0,1:0)

Der eindeutige Tabellenführer der Swiss-League hatte mit seinem Ligakontrahenten im Cup-Halbfinale kaum echte Probleme und belegte dies vor, mit 6.100 Zuschauern, ausverkauftem Haus mit einem eindrucksvollen Erfolg inkl. Eines Shut-outs für Keeper Melvin Nyffeler. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel übernahmen die Rapperswiler immer mehr die Kontrolle und trafen schließlich durch Steve Mason (10.) im Powerplay, Thomas Büsser (32.), Dion Knelsen (40.) und Josh Primeau (43.). Verteidiger Thomas Büsser zum Spiel: „Wir haben das Vertrauen ineinander. Nach der Niederlage gegen Thurgau mussten wir eine Reaktion zeigten und wir haben uns an unsere Stärken erinnert. Büsser war auch begeistert von der Stimmung im Stadion: „Man kann das gar nicht beschreiben. Es gibt einen zusätzlichen Energieschub für uns Spieler.“ Nach den Cup-Erfolgen gegeben Winterthur (2:0), Lugano (3:0), Zug (5:1) und Ajoie wartet nun als Hauptgewinn der HC Davos im Finale. Auch Büsser freut sich auf das Finale: „Schon damals in der NLA war es immer cool zum Spielen, mit vielen Zuschauern und toller Stimmung.“ Obwohl Außenseiter, hat man durchaus Chancen: „Sie hatten immer zu kämpfen gegen uns. Wir haben Lugano und Zug geschlagen und sind überzeugt, dass wir auch Davos schlagen können. Wir haben schon viel erreicht, wir sind im Final und haben keinen Druck.“

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