Vorolympische Tests in Turin

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Vom heutigen 2. November an gerechnet sind es noch genau 100 Tage, bis die XX. Olympischen Winterspiele im italienischen Turin (10. bis 26. Februar 2006) eröffnet werden. Die vorolympischen Eishockey-Tests werden zwischen dem 7. und 12. November dort stattfinden. Schauplätze sind, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen, beide Wettkampfstätten, und zwar der Palasport Olympico (12.300 Plätze) und die Halle “Torino Esposizioni (6.000 Sitzplätze). Die Turniere dienen dazu, sowohl die Wettkampfstätten als auch die Organisation zu prüfen. Bei den Männern gehen neben dem Gastgeber Italien, Frankreich, Österreich und Slowenien an den Start. Bei den Frauen sind es sechs Teams, und zwar Kanada als Olympiasieger, Weltmeister USA, Schweden als Bronzemedaillengewinner von Salt Lake City sowie Finnland, Frankreich und Gastgeber Italien. Für einige Frauenteams ist es der letzte Test, bevor es bei den Spielen ernst wird. – 14 Spieler, die schon ihr Heimatland Tschechien vor sieben(!) Jahren bei den Spielen im japanischen Nagano vertreten haben und dort Gold gewannen, befinden sich auf der 66 Akteure umfassenden Liste für Turin. Das umfangreiche Aufgebot umfasst alle 22 Spieler der letzten WM, wo die Mannschaft aus Böhmen, Mähren und dem ehemaligen Österreichisch-Schlesien den Titel gewann. Unter den 1998-er Cracks befinden sich Torwart Dominik Hasek (41), Verteidiger Jiri Slegr (34) und die Stürmer Jaromir Jagr (33), Robert Lang (35), Robert Reichel (34), Pavel Patera (34), Martin Rucinsky (34), und Jiri Dopita (37). Falls Hasek auch dem endgültigen Aufgebot (muss bis zum 22. Dezember bekannt gegeben werden) angehören würde, wäre er zum vierten Mal für „Olympia“ nominiert worden. Seine ersten Spiele bestritt der berühmte Goalie (Buffalo Sabres) bereits 1988 im kanadischen Calgary. Diese langen Listen sind von den NOKs sowie vom IOC gewünscht und brauchen nicht publiziert zu werden. Sowohl die USA als auch der finnische Verband halten ihre Listen “geheim”. Bei den Männern gibt es zwei offizielle Endtermine: 22. Dezember: Die nationalen Verbände müssen bis dahin 20 Feldspieler und drei Torwarte nominieren. Bei eventuellen Verletzungen können Akteure nachgemeldet werden. 14. Februar (24 Stunden vor dem Start des Männerturniers): Das endgültige Aufgebot (20 + 3) muss dem olympischen Direktorat vorgelegt werden. Danach können keine Änderungen mehr vorgenommen werden. Bei den Frauen sieht die Sache folgendermaßen aus: 10. Februar (24 Stunden vor dem Start des Turniers): Das emdgültige Aufgebot (18 + 2) muss dem olympischen Direktorat vorgelegt werden. Auch hier ist danach keine Änderung mehr möglich.

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