Doping: Slowene Ziga Jeglic von den Spielen ausgeschlossen Der Stürmer wurde mit dem ERC Ingolstadt DEL-Meister

Ziga Jeglic ist Das Jubeln vergangen. (picture alliance/AP Photo)Ziga Jeglic ist Das Jubeln vergangen. (picture alliance/AP Photo)
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Zweiter offizieller Dopingfall bei den Olympischen Winterspielen n Pyeongchang. Dem slowenischen Eishockeyspieler Ziga Jeglic wurde der unerlaubte Gebrauch des Asthmamittels Fenoterol nachgewiesen. Das teilte die Anti-Doping-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofes CAS mit.

Der 29-Jährige ist in Deutschland kein Unbekannter. Er wurde 2014 mit dem ERC Ingolstadt Deutscher Meister in der DEL. Der Profi wurde von den Spielen ausgeschlossen und muss das Olympische Dorf innerhalb von 24 Stunden verlassen. Jeglic soll die Strafe akzeptiert haben. Das sagt zumindest die CAS.

Jeglic hatte in der Vorrunde im Spiel gegen die Slowakei im Penaltyschießen den entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand erzielt. Die bisherigen Ergebnisse haben trotz Jeglics Mitwirken Bestand. Maßnahmen gegen ein komplettes Team werden durch den Weltverband erst verhängt, wenn mehr als zwei Spieler einer Mannschaft des Dopings überführt worden sind.

Der Slowene ist der zweite überführte Dopingsünder der Spiele. Zuvor wurde Shorttracker Kei Saito (Japan) positiv auf die maskierende Substanz Acetazolamid getestet und folgerichtig gesperrt.

Ermittelt wird noch gegen den russischen Curler Alexander Kruschelnizki. Der Bronze-Gewinner im neuen Mixed-Wettbewerb wurde in der A-Probe eine verbotene Substanz nachgewiesen. Dieser Fall ist besonders brisant, wie die russischen Athleten wegen systematischen Dopings Athleten bei den Heimspielen vor vier Jahren in Sotschi in Südkorea nur unter einer neutralen Flagge starten.   

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