DEB-Frauen: 0:4-Packung gegen SchwedenViertelfinale damit verpasst

(Foto: DEB)(Foto: DEB)
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Die DEB-Frauen erwischten einen klassischen Fehlstart im ersten Drittel. Emma Eliasson kam nach genau 60 Sekunden frei von der blauen Linie zum Schuss, Emma Nordin hielt ihren Schläger in den Schlagschuss. Nordin fälschte die Scheibe zum 0:1 in den Winkel ab. Jennifer Harß im deutschen Tor war machtlos. Von Bundestrainer Peter Kathan erhielt Harß den Vorzug vor Viona Harrer. Auch der schwedische Coach Niclas Hogberg wechselte die Torhüterin. So kam nicht Valentina Wallner zum Einsatz sondern Kim Martin Hasson. Es kam in der 15. Spielminute zu einem Wechselfehler auf deutscher Seite. Die Schwedinnen kamen sehr gut in die Überzahlformation, fanden allerdings in Harß ihre Meisterin.

Das Manko im deutschen Team liegt in der Offensive und der Chancenverwertung. So konnte Deutschland bei einer Überzahlsituation lediglich ein Schuss auf das schwedische Gehäuse abfeuern. Das war einfach zu wenig. Im Mitteldrittel wurde Deutschland sehr viel mutiger. Sophie Kratzer vergab eine Riesenmöglichkeit, als sie frei vor dem schwedischen Tor auftauchte. Beim Nachschuss verkürzte die schwedische Torhüterin Hasson geschickt den Winkel (36.). Susann Gotz schoss knapp am schwedischen Tor vorbei (38.).

Im Schlussdrittel fehlten den deutschen Frauen die Körner. Celina Ostberg (48.) markierte das 0:2. Die Schwedinnen waren mit einem Doppelschlag (51., 52.) durch Johanna Olofsson und Pernilla Winberg zum 0:4 erfolgreich. Bundestrainer Peter Kathan nahm anschließend eine Auszeit.

Benjamin Hinterstocker (Assistenz Trainer Frauen-Nationalmannschaft): „Wir sind heute nach einer Minute mit 0:1 in Rückstand geraten. Dennoch sind wir weiterhin im Spiel geblieben. Es lief in die richtige Richtung. Im zweiten Drittel hatten wir teils mehr Spielanteile und die ein oder andere Einschussmöglichkeit. Leider ist uns nicht gelungen ein Tor zu erzielen. Dann hatten wir auch einen guten Start ins letzte Drittel. Letztendlich haben wir das zweite Gegentor bekommen, was die spielentscheidende Situation war. Wir möchten uns für das viele positives Feedback aus der Heimat bedanken und werden gegen Japan alles versuchen, um den Sieg einzufahren. Wir geben weiterhin unser Bestes, bleiben im Turnier und lassen uns nicht unterkriegen.“

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