Daria Gleißner muss nach Verletzung passenDOSB und DEB beantragen Einsatz von Lisa Schuster

Daria Gleißner (links) muss auf die Olympischen Spiele verletzungsbedingt verzichten. Lisa Schuster reist am Donnerstag als Ersatzspielerin nach Sotschi. (Fotos: DEB)Daria Gleißner (links) muss auf die Olympischen Spiele verletzungsbedingt verzichten. Lisa Schuster reist am Donnerstag als Ersatzspielerin nach Sotschi. (Fotos: DEB)
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In einer Mitteilung des Deutschen Olympischen Sportbundes erklärt der zuständige Mannschaftsarzt Dr. Meinhard Balensiefen: „Die Diagnose nach den ersten Untersuchungen lautet Gehirnerschütterung und Halswirbelsäulen-Distorsion.“ Nach weiteren Untersuchungen erklärten Dr. Balensiefen und der leitenden Arzt der Deutschen Olympiamannschaft, Priv. Doz. Dr. Bernd Wolfarth: „Das Risiko für einen Einsatz von Daria Gleissner im olympischen Eishockeyturnier ist nach der gestrigen Verletzung zu hoch. Bei einer erneuten Verletzung wären bleibende Schäden nicht auszuschließen. Der Austausch der Spielerinnen im deutschen Kader ist zum Schutz der Gesundheit von Daria, entspricht den medizinischen Richtlinien des Eishockeyweltverbandes IIHF und erfolgt in Absprache mit den Trainern und Spielerinnen im Interesse der Mannschaftsleistung.“

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat auf Vorschlag des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) den Einsatz von Lisa Schuster vom OSC Berlin bei den Olympischen Spielen in Sotschi beantragt. Die 26-Jährige war schon vorsorglich vom DOSB-Präsidium als Ersatzspielerin nominiert worden und reist am morgigen Donnerstag, 6. Februar, von Berlin nach Sotschi an. Daria Gleißner kehrt am gleichen Tag nach Deutschland zurück.

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