Österreich: Salzburg und Villach im Play-off-Finale

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Das Vorjahresfinale in der Erste Bank Eishockey Liga ist

damit auch das der aktuellen Spielzeit 2006/07.

Mit dem Sieger der Punkterunde, den EC Red Bulls Salzburg

und den EC Pasut Villacher SV als Zweiten haben sich damit die beiden Favoriten

gegen ihre Kontrahenten, Vienna Capitals bzw. EHC LIWEST Linz, letztlich

souverän durchgesetzt.

Im Best of Five-Modus ausgetragenen Halbfinale machten weder

Salzburg noch Villach groß Federlesen. Jeweils glatt in drei Spielen wurden

Wien (9:3; 5:3; 6:5) und Linz (7:4; 4:3 n.P.; 4:2) in den vorzeitigen

Sommerurlaub geschickt. Die Capitals machten es lediglich im letzten Spiel noch

mal spannend und ließen die Mozartstädter bis zur Schlusssirene um ihren zweiten

Finaleinzug in Folge bangen. Nationalteamspieler Dieter Kalt dazu: „Das war

noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Respekt den Vienna Capitals, die uns den

Sieg alles andere als geschenkt haben. Doch wir haben die Nerven behalten und

nun können wir uns auf das Finale konzentrieren“. 

Die Linzer, mit Ex-Eisbär Rob Shearer, hatten in ihrem

Heimspiel den VSV am Rande einer Niederlage und damit die Chance, die Serie zu

verlängern. Doch Vorrunden-Topscorer Todd Elick erzielte knapp vor Ende der

regulären Spielzeit den 3:3-Ausgleichstreffer. Für die Entscheidung zugunsten

der Kärntner Adler sorgte dann im Penaltyschießen Ex-DEL-Crack Dany

Bousquet. 

Herausragender Akteur der beiden Halbfinalserien war jedoch zweifelsohne

Salzburgs Legionär Frank Banham, der allein im ersten Spiel gegen Wien fünf

Tore zum 9:3-Sieg beisteuerte. Insgesamt kam Banham in den drei Matches gegen

die Hauptstädter auf sage und schreibe 12 Punkte!

Am 27. März startet dann der Meisterschafts-Showdown mit

Spiel 1 (19.15 Uhr) in Salzburg. Dem Team um Red Bulls-Head Coach Hardy Nilsson

gelüstet es nach Revanche für die überraschende Finalniederlage im Vorjahr. Österreichs

Titel wird im Best of Seven -Modus ausgespielt.

(mac)

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