Österreich: Fünftes Finale am Dienstag

Chabot und Chyzowski zu Boni nach WienChabot und Chyzowski zu Boni nach Wien
Lesedauer: ca. 1 Minute

Spannender könnte eine Finalserie nicht ablaufen, der KAC und der VSV lassen es auf ein fünftes Spiel ankommen, zum spätest möglichen Zeitpunkt steht der Meister fest. Der KAC, als Favorit ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga gestartet, ging ganz entsprechend seiner Rolle mit 2:0 in Führung. Der VSV wollte bei einer schnellen Entscheidung aber nicht mitmachen, besann sich im dritten Spiel auf seine Tugenden und glich nervenstark auf 2:2 aus. Morgen gibt es keinen Favorit – der Bessere wird gewinnen. Am Sonntag gewann die Villacher das erste Mal in dieser Saison vor eigenem Publikum gegen die Klagenfurter, in der Klagenfurter Eishalle sind die Adler bisher zweimal als Sieger vom Eis gefahren. VSV-Coach Greg Holst: „Mut und Charakter haben dieses vierte Match entschieden. Es war unglaublich, vor diesem Publikum das letzte Heimmatch der Saison zu gewinnen! Morgen stehen die Chancen fifty-fifty.“

Und wie alle Finalspiele wird auch das allerletzte vor ausverkauftem Haus stattfinden, und das, obwohl bisher kein einziges Ticket (außer Abos) verkauft wurde: Der Vorverkauf startet am Dienstag um 9.00 Uhr früh im Kärntner Landesreisebüro am Neuen Platz in Klagenfurt. Da heißt es früh aufstehen, denn schon Stunden vorher werden sich die ersten Fans um Karten anstellen. Für alle Fans, die keine Karte mehr ergattern können, startet die Kleine Zeitung in Kooperation mit Premiere eine einzigartige Aktion: Auf einer Großbildleinwand am Villacher Rathausplatz wird das „Spiel der Spiele“ live übertragen. Der würdige Saisonabschluss findet open-air statt, bei entsprechendem Wetter werden bis zu 7.000 Fans erwartet.

Der Meisterpokal, frisch poliert, und die Medaillen werden von ÖEHV-Präsident Dr. Dieter Kalt und ÖEHV-Vizepräsident Peter Schramm gemeinsam mit Erste Bank-Repräsentantin Maja Köhlich übergeben. Für KAC-Trainer Jorma Siitarinen ist es keine Frage, wer ihn erhalten wird: „Wir spielen zu Hause und ich bin überzeugt, dort den Meistertitel zu holen. Das haben wir eingeplant, zu Hause Meister zu werden – ist viel lustiger.“