NLA bleibt weiterhin spannendBlick in die Schweiz

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Auf Rang eins thront wie schon im Vorjahr der HC Fribourg-Gotteron. Die Westschweizer haben sich nach verhaltenem Start an die Spitze gesetzt, können sich aber nicht absetzen. Ganz besonders weh tat dabei der Auftritt im benachbarten Genf. Erst gab es ein 3:5 und ganze vier Tage später beim zweiten Auftritt gar ein 1:4. Dazu ließ man sich zuletzt vom HC Lugano sogar im eigenen Stadion beim 2:4 vorführen. Das muss natürlich anders werden. Allerdings sind die nächsten Aufgaben (Heimspiel gegen Biel, auswärts in Ambri und Davos) auch kein Zuckerschlecken.

Auf Rang zwei, mit einem Punkt Rückstand auf Fribourg, thront der Meister von 2012, der Zürcher SC. Der ZSC hat eine starke Woche hinter sich mit vier Siegen in vier Spielen und will natürlich den Weg an die Spitze finden. Die nächsten Aufgaben lauten: Am 5. Dezember gegen Servette Genf, am 7. Dezember in Biel und am 8. Dezember das ewig junge Derby gegen Kloten.

Platz drei hält der HC Ambri. Zuletzt schwächelten die Tessiner zwar ein wenig, wobei besonders die beiden Niederlagen gegen den Kantonsrivalen aus Lugano (1:2, 1:7) weh taten, aber der 4:2-Sieg in Kloten zeigte, dass der befürchtete Niedergang wohl ausgeblieben ist. Am 5. Dezember kommt in die Valasca-Halle der HC Fribourg, dann geht es wieder „on the road“. Spiele in Davos, Zürich und Rapperswil werden zeigen, ob der Höhenflug weiterhin anhält.

Auf Platz vier befindet sich der Altmeister aus Davos. Die Davoser, zuletzt für äußerst spannende Spiele zuständig, vier von sechs Partien endeten mit einem Tor Unterschied, wollen unbedingt wieder auswärts punkten. Der letzte Sieg in der Fremde datiert vom 2. November (4:2 in Rapperswil, danach gab es in fünf Spielen fünf Niederlagen plus einem 3:4 auf eigenem Eis gegen Kloten. Auf alle Fälle folgen jetzt erst  einmal gegen Ambri und Fribourg Heimspiele, bevor dann versucht werden kann, die negative Auswärtsserie in Lausanne zu beenden.

Platz fünf belegt im Augenblick der EHC Kloten. Die Flyers zeigten sich zuletzt recht wankelmütig. Höhepunkt war dabei das 2:4 gegen Ambri und auch beim 3:1 gegen Zug zeigten sich die Züricher Vorstädter noch nicht in Bestform. Jetzt wartet erst einmal der Tabellenletzte (Rapperswil) in der Kolping-Arena auf die Flyers und dann folgt die Stunde der Wahrheit, wenn drei Auswärtsspiele in Serie folgen (Zürich, Biel, Lugano).

Auf Rang sechs logiert aktuell der HC Lugano. Die Südtessiner haben nach dem Trainerwechsel (Patrick Fischer kam für Larry Huras) eindeutig an Stärke gewonnen. Eindeutiges Zeichen dabei die beiden Erfolge gegen Ambri und auch das 4:2 in Fribourg zeigte überdeutlich, dass man den HCL wieder auf der Rechnung haben muss.

Auf Platz sieben steht Servette Genf. Das Überraschungsteam der letzten Saison mit dem Superstart kam in dieser Spielzeit noch nicht aus den Hufen und hat sicherlich Potenzial nach oben.

Noch schlimmer sieht es beim Titelverteidiger aus Bern aus. 41 Punkte bedeuten Platz acht, was bei der Erwartungshaltung der Hauptstädter Fans nicht das Gelbe vom Ei sein kann. Allerdings kam der SCB zuletzt mit vier Siegen in Folge wirklich ins Rollen. Ob daraus aber eine Lawine wird, steht natürlich in den Sternen.

Rang neun hält der HC Lausanne. Der Neuling hält sich gut, stand aber auch schon auf Rang Fünf. Wie ein Strich durch die bisherige Saison zieht sich die Sturmschwäche der Lausanner. Die letzten vier Heimspiele endeten z.B. alle mit 2:1. Dreimal für den HCL, einmal für den Gast aus Kloten.

Platz zehn hält die Enttäuschung der Saison. Der EV Zug bekommt einfach keine Konstanz in seine Saison und das Ziel Play-Off wird langsam aber sicher immer mehr zum Problemfall. Die beiden letzten Auswärtsspiele in Bern und Kloten wurden jeweils mit 1:3 verloren und jetzt stehen die Zuger bei den nächsten beiden Heimspielen (7. Dezember gegen Lausanne, 10. Dezember gegen Genf) schon unter einem unheimlichen Erfolgsdrucks.

Rang elf belegt aktuell der EHC Biel. Die Mannen von Chefcoach Kevin Schläpfer spielen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ärgern immer mal wieder einen der Großen und könnten durchaus mit einer kleinen Serie noch den Sprung in die Play-offs schaffen.

Auf Platz zwölf schließlich das mit 23 Punkten abgeschlagene Schlusslicht aus Rapperswil. Die Lakers werden es schwer haben, das Tabellenende zu verlassen, obwohl das Team durchaus Qualität zu bieten hat. Die besten Beweise waren das 2:1 in Kloten und der 4:2-Erfolg gegen Davos.

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