NL: Nussbaumer begeistertDer 17-jährige Biel-Bubi startet durch

Die Bieler Marc-Antoine Pouliot, links, und Valentin Nussbaumer, rechts, jubeln. Foto: picture alliance/KEYSTONE Die Bieler Marc-Antoine Pouliot, links, und Valentin Nussbaumer, rechts, jubeln. Foto: picture alliance/KEYSTONE
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NL — Team der Woche: SC Bern

Zwei Siege mit 9:3 Toren. Die Berner können eigentlich mit sich zufrieden sein, obwohl der große Sprung in der Tabelle passierte. Weiterhin führt Fribourg, jetzt mit 18 Punkten. Zweiter ist Zug mit 16, Dritter Biel mit nunmehr 14 Zählern. Erst danach folgt der Wochenendsieger aus Bern. Die Bären können 13 Zähler aufweisen, haben mit 22:11 auch ein fantastisches Torverhältnis, im Gegensatz zu den direkt dahinter platzierten Davos und Zürich.

Etwas den Anschluss haben die letzten fünf Vertretungen verloren, wobei Lausanne mit acht Punkten immer noch auf einem Play-Off-Platz weilt. Kloten konnte seinen ersten Saisonsieg erringen und Langnau eigentlich seine Defensivschwäche noch nicht abstellen, was einen Absturz auf den letzten Platz in der Tabelle ermöglichte.

Sensation in Zürich

Eigentlich hatten es sich die Zürcher ganz anders überlegt. Auch wenn Biel nicht leicht wird, mit einem Sieg wäre der Sprung unter die ersten Drei gelungen. Zürich war dann auch hochüberlegen (42:15 Torschüsse), aber Micflikier, Fuchs, Forster und Nussbaumer verdarben dem ’Zätt“ die Freude, da die beiden Tore von Schäppi und Pettersson, jeweils im Powerplay, nicht ausreichten. Besondere Beachtung fand dabei das Tor von Nussbaumer, denn der 17-Jährige bestritt in Zürich erst sein fünftes Spiel in der höchsten Schweizer Liga und traf bereits zum zweiten Mal. Wenn da nicht ein weiteres Juwel heranreift.

Bern Wochenendsieger mit sechs Punkten und 9:3 Toren

Zwei keineswegs leichte Gegner und trotzdem die maximale Punktzahl. Exzellent. Es begann mit einem 4:1 gegen Lausanne. Pesonen brachte den LHC schnell in Führung, Heim, Raymond und Haas(2) drehten das Ergebnis. Noch besser der Auftritt in Biel. Vier Powerplaytore von Scherwey, Noreau, Arcobello und Ebbett (2) sowie ein weiterer Treffer, ausnahmsweise mal bei Fünf gegen Fünf von Ebbett ebneten den Weg zum Sieg. Da konnte Biel noch so dynamisch auftreten.

EV Zug Wochenzweiter, ebenfalls mit sechs Punkten

Schwer erkämpft und am Ende doch noch ein klarer Sieger. Zug hielt, nach schnellem Rückstand von Wieser nach 42 Sekunden, die Graubündner letztendlich klar in Schach. Kurios jedoch dieses 0:1 von Wieser. Der Schiedsrichter kam leicht in Straucheln, gab dem Zuger Morant einen leichten Schubser, dieser fiel hin und Wieser hatte leichtes Spiel. Gute Nerven bescherten dann den Zugern drei weitere Punkte in Lugano. Fazzini und Hofmann brachten den HCL schnell mit 2:0 in Führung aber die Zuger konterten mit drei Toren (Roe, Klingberg, Schnyder).

HC Fribourg holt im Wochenendklassement Platz 3

Der augenblickliche Tabellenführer zeigt, warum er so stark ist und zu Recht Platz Eins einnimmt. Allerdings war der Wochenendauftakt nicht das Gelbe vom Ei. Der Tabellenletzte Kloten gab sich in der BCF-Arena vor 5.200 Zuschauern die Ehre und spielte keineswegs wie ein Play-Down-Mitglied. Hollenstein mit einem der schnellsten NL-Tore in der Geschichte, nach nur 12 Sekunden, brachte Kloten in Führung. Rossi und Slater drehten die Partie zum glücklichen Heimsieg der Fribourger. Viel stärker dann der Auftritt in Genf. Servette drehte auf, hatte am Ende 41:19 Torschüsse, aber Fribourgs Barry Brust und ein bärenstarkes Konterspiel reichten den Gästen um drei Punkte aus der Les Vernets Arena in Genf mitzunehmen.

Spieler des Wochenendes: Andrew Ebbett

Wer dem Tabellendritten Biel auswärts zwei Tore einschenken kann, hat es eigentlich verdient. Dabei ist der 34-jährige Ebbett keineswegs ein echter Goalgetter. Der Kanadier aus British-Columbia, der auf 243 NHL-Spiele (Anaheim, Chicago, Minnesota, Phoenix, Vancouver), 367 AHL-Begegnungen mit mittlerweile auch 89 NL(A)-Spiele zurückblicken kann, ist mehr ein Einfädle. Richtig zu Sache kommt er jedoch regelmäßig in den Play-Off`s wo er ohne Ende scort. 2016 waren es 15 Punkte, 2017 gar 20. Diese Leistungen verhalfen u.a. den Bernern jeweils zum Meistertitel. (Autor: Manfred Schneider)

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