Neues aus Österreich

Ex-Freezer Francois Fortier im Dress der Vienna Capitals - Foto: Andreas Robanser / puckfans.atEx-Freezer Francois Fortier im Dress der Vienna Capitals - Foto: Andreas Robanser / puckfans.at
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Die Ausgangslage für die 10 Teams aus vier Nationen ist klar. Der Meister 2010 aus Salzburg muss entthront werden. Wer der nächste Meister sein wird, ist jedoch so offen wie noch nie. Gleich sieben Teams werden von den verschiedenen Trainern als mögliche Titelkandidaten genannt.

Wie spannend diese Liga wird zeigten bereits die beiden ersten Runden, wo der Meister gleich zu Beginn zum Vizemeister Black Wings nach Linz reisen musste.

Das Team der Red Bulls Salzburg verzichteten nach dem Red Bulls Salute auf alle fünf Try Out Spieler, mit dem 25-jährigen Shaun Heshka wurde kurzerhand ein neuer kanadischer Verteidiger in die Mannschaft eingebaut.

Linz verstärkte sich mit dem Topscorer der vergangenen EBEL Saison. Doch Eric Healey gelang in den bisherigen beiden Spielen gerade einmal ein Assist.

Dieses Duell in Linz war aber nicht die einzige misslungene Play-off Revanche der letzten Saison. Auch der letztjährige Vorrunden-Gewinner aus Graz wollte sich gegen Medvescak Zagreb für das Viertelfinal-Aus revanchieren. Mit Mike Ouellette stand der kanadische Ex-Stürmer aus Zagreb im Mittelpunkt. Schoss er in den vergangenen Play-offs die Grazer beinahe im Alleingang aus der Meisterschaft. Graz war im Verlauf zwar die bessere Mannschaft, aber das Team aus Kroatien - mit 13 Nordamerikanern in ihren Reihen - siegten durch ein Tor von Frank Banham mit 1:0.

Für den KAC hieß es gleich in der ersten Runde in Klagenfurt gegen den Villacher SV zu bestehen. Nach grossen Chancen für beide Teams setzte sich der KAC vor ausverkauften Haus mit 5:3 durch.

Die ungarische Mannschaft von Fehervar Alba Volan 19 musste sich zum Auftakt gegen das slowenische Team aus Jesenice nach einer 4:0 Führung noch mit 4:5 geschlagen geben. Dabei kehrte der Topstar der Slowenen wenige Tage vor Meisterschaftsbeginn der EBEL den Rücken. Der 44-Todd Elik lösste kurzfristig den Vertrag mit HK Jesenice auf und kehrte in die Heimat nach Kanada zurück.

Stark verändert gehen die Vienna Capitals in die neue Spielzeit, Ex-Hannover-Trainer Kevin Gaudet verjüngte in seiner vierten Saison in Wien die Mannschaft und gab mit Darcy Werenka und Patrick Lebeau zwei wichtige Spieler ab. Anstelle von Lebeau soll diese Saison ein altes Hamburg Freezers Duett für Tore sorgen. Neben Benoit Gratton der 2008 nach Wien wechselte kam sein Freund Francois Fortier in die österreichische Bundeshauptstadt. Der Auftakt verlief aber nicht nach Wunsch. Einen Tag vor dem Start in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana verletzte sich neue Wiener Torhüter Jürgen Penker.

So ging der Auftakt gegen Olimpija nach einem Blackout im zweiten Drittel, wo die Capitals innerhalb von nur 89 Sekunden drei Tore kassierten mit 4:5 verloren.

Am Sonntag kam zur Heimpremiere der KAC zu Besuch und wieder verschenkte man den Sieg. 34 Sekunden vor dem Ende führten die Vienna Capitals durch zwei Fortier-Treffer mit 5:4. Dieter Kalt (2x DEL Meister mit den Adler Mannheim) erzielte den Ausgleich und Mike Craig gelang 15 Sekunden vor dem Ende in Unterzahl sogar der Siegestreffer.

Der Villacher SV schoss sich mit dem 6:4 Erfolg den Frust der KAC Niederlage im Duell gegen den nicht einmal 30 km entfernten slowenischen Nachbarn aus Jesenice von der Seele. Der 20-jährige Nachwuchsspieler Andreas Kristler erzielte dabei Treffer 2 und 5 für den VSV.

Auch der Meister Red Bull Salzburg zeigte wieder seine Stärke auf und siegte in Zagreb mit 5:0.

Der Vizemeister musste sich hingegen auch im zweiten Heimspiel geschlagen geben. Gegen das bisherige Überraschungsteam von Olimpija Ljubljana setzte es eine 1:2 Niederlage.

Die Graz 99ers siegten hingegen gegen Alba Volan 19 mit 2:1. Wohl spielte die Mannschaft von Trainer Bill Gilligan nicht so stark wie bei der verloren gegangenen Premiere gegen Zagreb, doch die beiden Nationalspieler Christoph Harrand und Markus Peinter drehten einen 0:1 Rückstand noch um.

In der Tabelle steht neben Meister Salzburg und dem letztjährigen Schlusslicht Olimpija Ljubljana nur noch der KAC mit einer sauberen Statistik da.

Am Tabellenende hingegen findet sich der Vizemeister aus Linz. Ebenso Punktelos stehen die Vienna Capitals und das ungarische Team von Fehervar AV19 da.

Andreas Robanser (puckfans.at)

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