Zweitligist HC Ajoie lässt sich auch von Biel nicht aufhaltenHC Davos ist Pokalfinalgegner von Ajoie am 2. Februar

Jubel beim HC Ajoie: Der Zweitligist steht im Schweizer Pokalfinale.  (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Jubel beim HC Ajoie: Der Zweitligist steht im Schweizer Pokalfinale. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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Die Jurassier setzten sich mit 4:3 gegen den EHC Biel durch, gewannen somit das dritte Pokalheimspiel hintereinander gegen einen Erstligisten, zuvor waren Lausanne mit 4:3 und die ZSC Lions mit 6:3 eliminiert worden. Finalgegner ist der HC Davos, der in Rapperswil am Ende klar und deutlich mit 4:1 gewann. Ajoie hätte eigentlich als Zweitligist Heimrecht aber das Stadion Patinoire Voyeboeuf erfüllt nicht alle geforderten Bedingungen, so dass der Schweizer Eishockeyverband in Kürze mitteilen wird, wo am 2. Februar das Cupfinale stattfinden wird.

Rapperswil-Jona Lakers – HC Davos 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)

Das war eine Machtdemonstration des HC Davos bei den Rapperswil-Jona Lakers, jenem Klub, der eben die Davoser vor zwei Jahren im Finale des Wettbewerbs noch mit 7:2 demontiert hatte. Am Sonntag zeigten die Graubündner eine einwandfreie Leistung, vor allem in der Defensive und zogen völlig verdient in das Cupfinale ein. Allerdings mussten die Davoser in den ersten Minuten der Partie zittern, denn der US-Amerikaner Andrew Rowe brachte die Lakers bereits nach 180 Sekunden in Führung. Doch der Schwede Magnus Nygren fand bereits fünf Minuten später mit dem Ausgleich die Antwort. Unglücklich für die Gastgeber, dass Marc Schliemann nur wenige Sekunden vor der zweiten Pause die Gäste in Front brachte. Bereits in der 44. Minute traf Fabrice Herzog zum 3:1 für Davos, das danach äußerst routiniert die Führung verwaltetet. Marc Aeschlimann war es schließlich vorbehalten, in der 58. Minute mit dem vierten Tor endgültig die Tore zum Finale für Davos zu öffnen.

HC Ajoie – EHC Biel 4:3 (2:2, 1:1, 1:0)

Die Tour des Suisse des HC Ajoie geht weiter. Auch der EHC Biel war nicht in der Lage, den Tabellenvierten der Swiss League, den HC Ajoie zu stoppen. Dabei begann es für den Favoriten aus der National League gewohnt erfolgreich. Toni Rajala traf in der achten Spielminute und Luca Cunti erhöhte nur 120 Sekunden später zum 2:0. Damit schien die Partie gelaufen, aber nicht für die Gastgeber. Der überragende Kanadier Jonathan Hazen verkürzte  bereits in der zwölften Spielminute und wenige Sekunden vor der ersten Drittelsirene traf Mathias Joggi zum 2:2. Das schockte die Bieler, die sich glücklich schätzen konnten, als Mike Künzle in der 33. Minute den EHCB erneut nach vorne brachte. Aber es half gegen entfesselte Gastgeber  nichts mehr. In der 36. Minute glich Jonathan Hazen erneut aus und als in der 50. Minute der Schweiz-Kanadier Nicholas Thibaudeau Ajoie gar mit 4:3 in Führung brachte, da fehlte Biel, das am Wochenanfang schon in der Champions Hockey League raus flog, die Kraft für eine Wende.

NL Hauptrunde

Dienstag 25.02.2020
HC Davos Davos
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SC Bern Bern
Lausanne HC Lausanne
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SCL Tigers Langnau
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
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EV Zug Zug
Freitag 28.02.2020
HC Ambrì-Piotta Ambrì
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HC Davos Davos
SC Bern Bern
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HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
EHC Biel Biel
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ZSC Lions Zürich
Genève-Servette HC Genf
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Lausanne HC Lausanne
Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
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HC Lugano Lugano
EV Zug Zug
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SCL Tigers Langnau
Samstag 29.02.2020
ZSC Lions Zürich
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EV Zug Zug
SCL Tigers Langnau
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EHC Biel Biel
HC Davos Davos
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Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
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Genève-Servette HC Genf
Lausanne HC Lausanne
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SC Bern Bern
HC Lugano Lugano
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HC Ambrì-Piotta Ambrì
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