Schweiz: EV Zug übernimmt von den ZSC Lions die TabellenspitzeDrei Teams mit gleicher Punktzahl an der Spitze

Spieler und Fans bejubeln das Tor zum 1:0-Endstand für den EV Zug gegen den SC Bern.  (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Spieler und Fans bejubeln das Tor zum 1:0-Endstand für den EV Zug gegen den SC Bern. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Auch dahinter ist es extrem spannend. Davos liegt mit nur drei Punkten Rückstand dahinter und zwischen dem Tabellenfünften aus Lausanne und dem zehnten Fribourg stehen ganze acht Punkte Differenz. Hier ist also noch alles möglich. Allerdings erst ab Januar, denn zuvor steht der Spengler-Cup auf dem Programm.

HC Ambri-Piotta – HC Davos 4:5 (2:1, 1:2, 1:1, 0:1) n.P.

Die Erfolgsserie des HCA wurde vor Spielbeginn vom Publikum belohnt. Erstmals seit langer Zeit, die Spiele gegen den Lokalrivalen aus Lugano ausgenommen, war die Valascia mit 6500 Zuschauern ausverkauft. Und die Fans sahen ein tolles Kampfspiel zweier gleichwertiger Mannschaften mit einem glücklichen Sieger am Ende, weil dieser sich im Penaltyschießen durchsetzte. Die Tore des Verlierers erzielten Brian Flynn (15.), Michael Fora (18.), Mattia Hinterkircher (28.) und Robert Sabolic (54.). Für Davos trafen Aaron Palushaj (16., 23.), Enzo Corvi (31.) und Sven Jung (50.). Im Penaltyschießen war schließlich der Schwede Mattias Tedenby für Davos erfolgreich.

EHC Biel – ZSC Lions 4:5 (3:1, 0:1, 1:2, 0:1) n.V.

In Biel ist zurzeit der Wurm drin. Nach dem 2:5 gegen Langnau, als man hochüberlegen war aber in der Offensive scheinbar blockiert, kassierten die Bieler auch gegen Zürich eine absolut vermeidbare Niederlage. Mathieu Tschantre (3.), Toni Rajala (10.) und David Ullström (16.) hatten Biel mit 3:0 in Führung gebracht und die fast 6300 Zuschauer träumten schon von drei Punkten. Auf der anderen Seite war der Arbeitstag von ZSC-Keeper Lukas Flüeler vorbei und Backup Wolfgang Zürrer kam zum Einsatz. Diese Maßnahme brachte Sicherheit in die Reihen des ZSC und dieser demonstrierte sogleich, warum man an der Spitze steht. Noch im ersten Drittel gelang Marcus Krüger (19.) das 1:3. Der gleiche Spieler traf in der 35. Minute zum 2:3 und Dominik Diem glich in der 42. Minute aus. Anssi Salmela (54.) erzielte in der 54. Minute das 4:3 für Biel aber in der 59. Minute glich Chris Baltisberger in Überzahl, Zürrer war auf die Bank gefahren, für die ZSC Lions erneut aus. Die Verlängerung war gerade einmal 45 Sekunden alt, da war das Spiel schon zu Ende. Zürichs Raphael Prassl hatte den zweiten Punkt für die Lions mit seinem Tor geholt.

SC Rapperswil-Jona Lakers – HC Fribourg-Gottéron 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) n.V.

Eine ausgeglichene Partie fand in Fribourg den glücklichen Sieger. Allerdings muss bemerkt werden, dass die schnelle 2:0-Führung im zweiten Drittel nach torlosem ersten Drittel die Fribourger beflügelte. Zunächst traf Jeremie Kamerzin (22.) für Fribourg, dann erhöhte Kilian Mottet (25.) auf 2:0. Noch im gleichen Drittel glichen die Lakers aus. Innerhalb von nur 107 Sekunden trafen Roman Cervenka (30.) und Andrew Rowe (31.) zum 2:2. Den Siegestreffer für Fribourg erzielte schließlich Kilian Mottet in der 64. Spielminute.

HC Lugano – HC Lausanne 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Eine bittere Niederlage für die Bianconeri, die vor 6100 Zuschauern zwar optisch mindestens gleichwertig, stellenweise sogar überlegen waren, aber bis auf dreißig Torschüsse nichts zustande brachten. Mit Glück und Können verdiente sich auf der anderen Seite Lausannes Keeper Tobias Stephan seinen Shutout. Die Tore der erfolgreichen Westschweizer erzielten Joel Genazzi (16.) und Christoph Bertschi (60.), letzterer mit einem Empty-Netter.

SC Langnau Tigers – Servette Genf 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:1) n.P.

Am Samstag gelang den Tigers trotz eines verheerenden Schussverhältnisses in Biel ein 5:2, jetzt passierte ihnen das gleiche wie Biel im Spiel gegen Genf. Am Ende hatten sie 36:19 Torschüsse erreicht und trotzdem verloren, wenigstens einen Punkt erhalten. Nach torlosem ersten Drittel erzielte Genfs Tim Bozon (23.) das 1:0 für die Gäste. Diese Führung hatte Bestand bis zur 44. Minute, dann glich Ben Maxwell für die Tigers aus. Dieser Spielstand blieb bis zum Ende der Verlängerung bestehen und beim anschließenden Penaltyschießen war Daniel Winnik der glückliche Torschütze zum 2:1 für Genf.

EV Zug – SC Bern 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)

Der Geheimfavorit gegen den Titelverteidiger. Das lockte 7200 Zuschauer in die Bossard-Arena, die damit komplett ausverkauft war. Die Berner zeigten eine starke Leistung, konnten jedoch trotz besseren Schussverhältnisses am Ende (32:28) die EVZ-Defensive um Keeper Leonardo Genoni nicht bezwingen. Nach zwei torlosen Dritteln war es schließlich der Schwede Carl Klingberg in der 46. Minute, dem in Überzahl das entscheidende 1:0 für den neuen Tabellenführer glückte.

NL Hauptrunde

Dienstag 25.02.2020
HC Davos Davos
- : -
SC Bern Bern
Lausanne HC Lausanne
- : -
SCL Tigers Langnau
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
- : -
EV Zug Zug
Freitag 28.02.2020
HC Ambrì-Piotta Ambrì
- : -
HC Davos Davos
SC Bern Bern
- : -
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
EHC Biel Biel
- : -
ZSC Lions Zürich
Genève-Servette HC Genf
- : -
Lausanne HC Lausanne
Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
- : -
HC Lugano Lugano
EV Zug Zug
- : -
SCL Tigers Langnau
Samstag 29.02.2020
ZSC Lions Zürich
- : -
EV Zug Zug
SCL Tigers Langnau
- : -
EHC Biel Biel
HC Davos Davos
- : -
Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
- : -
Genève-Servette HC Genf
Lausanne HC Lausanne
- : -
SC Bern Bern
HC Lugano Lugano
- : -
HC Ambrì-Piotta Ambrì
Jetzt die Hockeyweb-App laden!