SC Bern gleicht die Finalserie gegen den EV Zug aus3:2-Sieg nach Verlängerung

Der SC Bern bejubelt den Sieg gegen den EV Zug. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Der SC Bern bejubelt den Sieg gegen den EV Zug. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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EV Zug – SC Bern 2:3 (0:0, 2:2,0:0, 0:1) n.V.

Play-off-Stand: 1:1

Die Frage vor der Begegnung war, welche Serie geht weiter? Bleibt Zug auch im Finale zu Hause ungeschlagen oder zeigen die Hauptstädter, dass sie scheinbar in diesen Play-offs lieber auswärts antreten als im eigenen Stadion. Tatsächlich hatte sich Zug nach dem starken 4:1 Auftritt in Bern in die Favoritenposition gespielt, um festzustellen, dass Bern erst geschlagen ist, wenn die Schlusssirene aktiv geworden war. Noch schlimmer für den EVZ die Gewissheit, dass die Berner sich defensiv etwas vorgenommen hatten, denn für beide Tore benötigten die Zuger ein Powerplay. Vor dem 1:1 durch Dennis Everberg (28.) hatte Gaetan Haas (24.) getroffen, als er einen Rückpraller von der Bande blitzschnell versenkte. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich führten die Berner wieder. Zach hatte sich an der Bande die Scheibe erkämpft, Ebbett übernahm, bediente Jan Mursak und der Tscheche lupfte die Scheibe über die Schoner von EVZ-Schlussmann Tobias Stephan in die Maschen. Doch die Zuger kamen zurück. Ebbett ließ sich fahrlässig an der Bande die Scheibe Roe abnehmen, dieser bediente Dennis Everberg und der Schwede aus Västeräs ließ Nationalkeeper Genoni aus nächster Entfernung keine Chance. Bei diesem Spielstand blieb es dann auch bis zum Ende, so dass die Verlängerung die Entscheidung herbeibringen musste. Diese fiel vermeintlich schon in der 63. Minute zugunsten der Berner, aber das Tor von Scherwey wurde nicht anerkannt, da er den Puck mit dem Schlittschuh aktiv ins Tor befördert hatte. Zwei Minuten später war es dann soweit. Bei einem Konter bediente Heim Gregory Sciaroni und dieser lenkte die Scheibe, regelkonform, trotz harter Behinderung durch Simioni an Stephan vorbei ins Tor.

Die drei nächsten Spiele finden zweimal in Bern (16. und 20. April jeweils um 20 Uhr) und einmal in Zug (18. April, 20 Uhr) statt.

Schlagzeilen

Per Hanberg neuer Trainer in Kloten

Zweitligist EHC Kloten hat sich nach dem vermurksten Projekt Wiederaufstieg jetzt die Hilfe des Schweden Per Hanberg gesichert. Der 52-jährige Schwede unterschrieb für zwei Jahre, kommt aber nicht von einem schwedischen Verein sondern vom Ligakonkurrenten und Swiss-League-Meister SC Langenthal. Sportchef Felix Hollenstein: „Wir sind glücklich, Per Hanberg nach Kloten geholt zu haben. ER ist ein Mann mit viel Erfahrung und Kompetenz.

Elia Riva verlängert beim HC Lugano

Der 21-Jährige, der ursprünglich beim HC Ambri-Piotta als Novize spielte, durchlief sämtliche Juniorenteams des HCL und gehört seit drei Jahren zum Stammpersonal der Bianconeri. Bisher stehen 109 NL-Auftritte sowie fünf Tore und vier Assist in seiner Vita. International kann er bereits auf einige CHL-Spiele, eine U18 sowie eine U20-WM und erste Spiele in der Nationalmannschaft zurückblicken.

Adam Almquist im Finale für vier Spiele gesperrt

Der Schwede wurde für vier Spiele gesperrt, nachdem er im ersten Finalspiel den Zuger Reto Suri gegen den Kopf gecheckt hatte. Neben der Sperre muss Almquist außerdem noch 6230 Franken Strafe bezahlen.

Christian Wohlwend vermutlich neuer Trainer beim HC Davos

Laut dem Davoser Tagesanzeiger steht Christian Wohlwend kurz vor der Unterschrift als Head-Coach beim HCD. Die beiden anderen Anwärter, Harijs Witolinsch, der im Dezember Kulttrainer del Curto beerbte und der schwedische Nationaltrainer Rikard Grönborg, der am Ende der Saison sein Amt niederlegen wird.

NL Hauptrunde

Freitag 18.10.2019
SC Bern Bern
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HC Lugano Lugano
HC Davos Davos
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EHC Biel Biel
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
- : -
ZSC Lions Zürich
Genève-Servette HC Genf
- : -
Lausanne HC Lausanne
SCL Tigers Langnau
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HC Ambrì-Piotta Ambrì
EV Zug Zug
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Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
Dienstag 22.10.2019
HC Ambrì-Piotta Ambrì
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SC Bern Bern
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
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SCL Tigers Langnau
Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
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EHC Biel Biel
Lausanne HC Lausanne
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EV Zug Zug
ZSC Lions Zürich
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Genève-Servette HC Genf
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