Gehirnerschütterungen im Eishockey: Der Fall Eric Blum beleuchtet ernsthafte SicherheitsbedenkenDie langfristigen Auswirkungen und die Debatte um Schutzmaßnahmen in einer NZZ Doku zu sehen

Berns Eric Blum liegt nach einem Check von DavosBerns Eric Blum liegt nach einem Check von Davos' Fabrice Herzog, auf dem Eis. (picture alliance/KEYSTONE | PETER KLAUNZER)
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Doch hinter der Faszination verbirgt sich eine düstere Realität: Die hohe Zahl an Kopfverletzungen und deren gravierende Folgen stellen ein ernstes Problem dar. Ein prägnantes Beispiel für die brutale Schattenseite dieses Sports ist der Fall von Eric Blum, einem ehemaligen Spieler des SC Bern. Seine Karriere endete abrupt im Februar 2021, als er während eines Spiels einen schweren Schlag gegen den Kopf erlitt, der zu einer Gehirnerschütterung führte. Diese Verletzung war der Beginn einer langwierigen Leidensgeschichte, geprägt von umfangreichen Therapien, Rehabilitationsmaßnahmen und tiefgreifenden persönlichen Einschränkungen. Ein Comeback auf dem Eis bleibt für Blum undenkbar; die Folgen der Verletzung beeinträchtigen ihn bis heute.

Diese Situation wirft eine kritische Frage auf: Sind die Schutzmaßnahmen für Eishockeyspieler, insbesondere im Bereich des Kopfes, ausreichend? Eine Diskussion unter Fachleuten verschiedener Disziplinen beleuchtet die Herausforderungen und möglichen Lösungsansätze im Umgang mit Gehirnerschütterungen im Eishockey. Zu den Diskussionsteilnehmern gehören Jonas Hiller von der Spielervereinigung, die Neurologin Dr. Nina Feddermann-Demont, der Athletiktrainer Steven Lingenhag sowie der Spieler Marco Lehmann. Sie erörtern nicht nur die Probleme, die sich aus dem aktuellen Umgang mit Kopfverletzungen ergeben, sondern bieten auch Einblick in Strategien, um die Sicherheit im Spiel zu erhöhen und das Risiko solcher Verletzungen zu minimieren.



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