EV Zug setzt sich nach Sieg gegen Langnau in der Schweizer NL abBiel stoppt Niederlagenserie

Der EV Zug setzt sich in der Schweizer National League ab.  (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Der EV Zug setzt sich in der Schweizer National League ab. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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EV Zug – SC Langnau Tigers 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)

Die Tigers kämpfen um einen Play-off-Platz und das auch noch gegen den großen SC Bern, den Titelverteidiger. Man merkte ihnen an, dass sie nicht nach Zug gekommen waren, um brav ihre Punkte abzuliefern und im ersten Drittel konnten sie auch gegen den hohen Favoriten ein ausgeglichenes Spiel erzwingen. In der 18. Minute gingen sie sogar in Führung, nachdem Langnaus Finne Harri Pesonen erst Zugs Keeper Leonardo Genoni ausgespielt hatte, dabei außerhalb des Torraums gedrängt wurde, die Scheibe aber noch in den Slot brachte, wo ihn ein Zuger Verteidiger bei seiner Rückwärtsbewegung über die Linie schob. Im zweiten Drittel erhöhte der EVZ den Druck und kam recht schnell zum Ausgleich. Yannick-Lennart Albrecht erzielte nach glänzender Vorarbeit von Sven Leuenberger den Ausgleich. Bereits fünf Minuten später die erste Führung für den Tabellenführer. Hofmann bediente Lino Martschini und dieser jagte aus recht kurzer Entfernung die Scheibe über die Fanghand von Tigers-Keeper Ivars Punnenovs ins Netz. Wer jedoch gedacht hatte, dass die Tigers jetzt zusammenbrechen würden, sah sich getäuscht. Zwar hatte der EVZ klar mehr vom Spiel, musste aber immer auf die Konter der Emmentaler achten und am Ende war man froh auf der Bank, als die drei Punkte eingesackt waren.

EHC Biel – HC Ambri-Piotta 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)

Auch diese Begegnung war äußerst intensiv. Beide Teams brauchten die drei Punkte, wo das „brauchten“ mehr auf Ambri als auf Biel zielt. Immerhin steht Biel noch deutlich in den Play-off-Plätzen, hat aber zuletzt deutlich mehr Spiele verloren als gewonnen und muss aufpassen, dass es nicht noch durchgereicht wird. Auf der anderen Seite spielt Ambri eine fantastische Saison im Jahr 1 nach Dominik Kubalik, kann sich aber von Platz elf nicht so recht nach oben lösen. Auch in dieser Begegnung zeigten die Tessiner zunächst Biel die Zähne. Bereits nach fünf Minuten erzielte mit Christian Panana ausgerechnet ein Verteidiger die Führung für die blau-weißen Gäste. Kurze Zeit später glich Biels Damien Brunner aus und dabei blieb es bis zur ersten Drittelpause. Ähnlich wie in Zug fiel dann bereits auch hier die Entscheidung im zweiten Drittel in den ersten zehn Minuten. Zunächst traf im Powerplay der Österreicher Peter Schneider (22.) zu Biels 2:1 Führung, dann erhöhte der erst 19-jährige Gilian Kohler mit seinem ersten Saisontreffer auf den Endstand 3:1. Pech hatte Ambri noch im dritten Drittel mit einem Pfostentreffer, aber im Endeffekt war der Sieg Biels doch verdient.

HC Lugano – SC Rapperswil-Jona Lakers 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Auch wenn die Bilanz der letzten neun Spiele für Lugano sprach mit fünf Siegen und vier Niederlagen gegen Rapperswil Leistung (drei Siege, sechs Niederlagen), mussten sich die Südtessiner doch ganz schön ins Zeug legen, um die Lakers in die Schranken zu verweilen. Vor allem ein Mann von den Gästen zeigte sich in Topform und vermasselte den Bianconeri eine verdiente Führung. So war es dann auch kein Wunder, als Lakers-Topstar Roman Cervenka die Lakers bereits in der neunten Minute in Führung brachte. Danach berannten die Lugano-Stürmer das gegnerische Tor, aber Melvin Nyffeler im Tor von Rapperswil brachte immer wieder seinen Körper oder Schläger dazwischen und so brauchten die Stürmer der Gastgeber bis zur 40. Minute, ehe Alessio Bertaggia im Nachstochern endlich die Scheibe über die Linie brachte. Bereits der erste Angriff des HCL im dritten Drittel brachte bereits nach 38 Sekunden die Führung, als Reto Suri genau eine minimale Lücke zwischen dem Arm von Nyffeler und den rechten Pfosten fand. Danach  versuchte Rapperswil alles um den Ausgleichstreffer zu erzielen, aber die Defensive der Bianconeri um Keeper Sandro Zurkirchen widerstand dem Druck erfolgreich.

NL Hauptrunde

Dienstag 25.02.2020
HC Davos Davos
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SC Bern Bern
Lausanne HC Lausanne
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SCL Tigers Langnau
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
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EV Zug Zug
Freitag 28.02.2020
HC Ambrì-Piotta Ambrì
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HC Davos Davos
SC Bern Bern
- : -
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
EHC Biel Biel
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ZSC Lions Zürich
Genève-Servette HC Genf
- : -
Lausanne HC Lausanne
Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
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HC Lugano Lugano
EV Zug Zug
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SCL Tigers Langnau
Samstag 29.02.2020
ZSC Lions Zürich
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EV Zug Zug
SCL Tigers Langnau
- : -
EHC Biel Biel
HC Davos Davos
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Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona
HC Fribourg-Gottéron Fribourg-Gottéron
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Genève-Servette HC Genf
Lausanne HC Lausanne
- : -
SC Bern Bern
HC Lugano Lugano
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HC Ambrì-Piotta Ambrì
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